Arthritis: Kunstknorpel setzt Medikamente frei
Neuheit der University of Cambridge macht Abgabe von Schmerzmitteln von pH-Wert abhängig
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Arthritisches Kniegelenk: schmerzt bald nicht mehr (Foto: u_if8o5n0ioo, pixabay.com)
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Cambridge (pte001/12.09.2025/06:00)
Forscher der University of Cambridge haben einen künstlichen Knorpel entwickelt, der ein Schmerzmitteldepot enthält. Kündigt sich für die Betroffenen ein Arthritis-Schub an, sinkt der pH-Wert infolge einer Entzündung. Mit diesem steigenden Säuregehalt wird das Material weicher und geleeartiger, sodass das Schmerzmittel freigesetzt wird.
Kontinuierliche Behandlung
Da das Material so konzipiert ist, dass es nur innerhalb eines engen pH-Bereichs reagiert, werden die Medikamente genau dort und dann freigesetzt werden, wo und wann sie benötigt werden, wodurch sich Nebenwirkungen reduzieren. Dieser künstliche Knorpel in arthritischen Gelenken könnte zur kontinuierlichen Behandlung eingesetzt werden und die Wirksamkeit von Medikamenten zur Schmerzlinderung und Bekämpfung von Entzündungen verbessern, heißt es.
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