Software zeigt rivalisierende Hoteliers auf
Laut University of Maryland lassen sich Preisgestaltung und Marketing somit besser anpassen
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Lobby: Hoteliers brauchen Wissen über die eigene Konkurrenz (Foto: Michelle Pitzel, pixabay.com)
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College Park (pte004/11.09.2025/06:15)
Forscher der University of Maryland (UMD) erfassen mit dem Verfahren "Conditional Sure Independence Screening" (CSIS) erstmals die Konkurrenzsituation von Unternehmen. Auf diese Weise lassen sich die ärgsten Konkurrenten in der gleichen Region ermitteln, Hoteliers beispielsweise. Diese haben zwar ein Gespür dafür, wer ihnen im Zweifel die Gäste wegschnappt, doch sicher können sie bisher nicht sein.
Gewinn kann wegbrechen
Die Identifizierung der wichtigsten Wettbewerber ist nicht immer einfach, vor allem nicht in dicht besetzten Märkten mit vielen Hotels oder in dünn besiedelten Gebieten, in denen die Wettbewerber über ein großes Gebiet verteilt sein können, heißt es. Ohne genaue Informationen kann in einer Branche, in der Preisanpassungen und Werbekampagnen von entscheidender Bedeutung sind, der Gewinn wegbrechen, betonen die Experten.
P.K. Kannan, Dekan für Marketing, und Xian Gu, Doktorand an der UMD, zeigen, dass CSIS eine effiziente und skalierbare Methode zur Bestimmung von Wettbewerbern ist, wenn die Anzahl potenzieller Konkurrenten sehr groß ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen könne CSIS Hunderte von Möglichkeiten schnell durchforsten und die wirklich wichtigen Untergruppen hervorheben. Es verdeutliche auch die Randbedingungen, unter denen es andere Techniken übertrifft.
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