"Bakterien-Zement": Häuser speichern Energie
Forscher der Universität Aarhus setzen auf neue Mischung - Shewanella oneidensis als Heilsbringer
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Wohnung: Solche Wände werden künftig zu Stromspeichern (Foto: PIRO, pixabay.com)
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Aarhus (pte012/11.09.2025/12:30)
Wohn- und Bürogebäude fungieren dank einer neuen Zementmischung von Forschern der Universität Aarhus in Zukunft ganz nebenbei auch als Stromspeicher. Sie werden zu sogenannten Superkondensatoren. Zur Steigerung der Kapazität dieser "Super-Caps" haben die Experten dem Zement das Bakterium Shewanella oneidensis beigemengt, das für seine Fähigkeit bekannt ist, Elektronen zu erzeugen.
Bakterien erhalten Nährstoffen
Sobald diese Bakterien in die Zementmatrix eingebettet sind, bilden sie ein Netzwerk von Ladungsträgern, das elektrische Energie speichern und freisetzen kann. Da die mikrobielle Aktivität aufgrund von Nährstoffmangel oder Umweltstress allmählich nachlässt, haben die Forscher ein integriertes mikrofluidisches Netzwerk innerhalb des Zements entwickelt, das eine Nährlösung mit Proteinen, Vitaminen, Salzen und Wachstumsfaktoren liefern kann, um die Bakterien zu erhalten.
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