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pte20160113018 Handel/Dienstleistungen, Kultur/Lifestyle

Veganer finden Fleisch-Werbung gar nicht witzig

Meat & Livestock Australia fackelt in Werbespot eine Schüssel Kohl ab


Flammenwerfer: Das Ende des Kohls ist besiegelt (Foto: mla.com.au)
Flammenwerfer: Das Ende des Kohls ist besiegelt (Foto: mla.com.au)

Canberra (pte018/13.01.2016/12:30) - Die vegane Community in Australien ist empört - das dürfte jene Firma, die für den Australia Day am 26. Januar die Fleischverkäufe ankurbeln will, aber wenig stören, zählen Veganer doch sowieso nicht zu ihrer Kernzielgruppe. Rund 250 Beschwerden sind beim australischen Advertising Standards Bureau http://adstandards.com.au schon eingetrudelt: Und das alles nur, weil im Spot von Meat & Livestock Australia http://mla.com.au vor laufender Kamera Kohl abgefackelt wird.

"Boomerang" in der Kritik

Im Video wird die militärische Aktion "Boomerang" gestartet, bei der Australier auf der ganzen Welt für den Australia Day nach Hause geholt werden, um beim traditionellen Barbecue Lammfleisch zu genießen. So kommt das Militär-Team auch nach New York in die Wohnung eines jungen Mannes. Dieser ist vom Ausflug nach Australien wenig begeistert: "Ich bin jetzt Veganer." Daraufhin sieht der Truppenkommandant keine andere Lösung, als die auf dem Wohnzimmertisch stehende Schüssel Grünkohl mit dem Flammenwerfer zu attackieren.

Das Advertising Standards Bureau ist skeptisch, ob die Beschwerden der Veganer durchgehen werden: "Die Auswahl eines Lebensstils sowie Ernährungspräferenzen sind eigentlich im Ethikkodex kein Thema, das wir auf Diskriminierung oder Verunglimpfung hin prüfen", erklärt Fiona Jolly gegenüber "ABC News". "Aber es gibt keinen Platz für Gewalt in einer Werbung, außer sie ist für das Produkt wichtig. Was sich das Gremium also ansehen wird, ist dieser Teil, über den es Beschwerden gab - ist er wirklich gewalttätig?"

Beabsichtigte Kontroverse

Andrew Howie von Meat & Livestock Australia sieht die Beschwerden gelassen: "Das Verbrennen des Kohls in der Schüssel ist rein metaphorisch. Es ist keinesfalls intendiert, beleidigend oder gewalttätig zu sein. Was wir versuchen, ist den Lammfleischverkauf in dieser Zeit anzukurbeln." Außerdem fügt er an: "Konsumenten steht es frei, sich ihre eigene Meinung in Bezug auf ihren Lebensstil zu bilden, auch darüber, was sie essen. Wir verstehen, dass nicht alle Australier Lamm essen."

Kontroversielle Werbespots sind übrigens ein Markenzeichen von Meat & Livestock Australia. Jedes Jahr kommt das Unternehmen mit einer neuen provokativen und aufmerksamkeitserregenden Kampagne. "Wir haben bereits Beschwerden erwartet", berichtet Jolly aus ihrer Erfahrung. Die aktuelle Werbekampagne wurde auf YouTube bis dato bereits über 850.000 Mal gesehen - Tendenz steigend.



(Ende)
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