Prostatakrebs: Pillenmix verlängert das Leben
Behandlungsmethode mit "Enzalutamid" laut Cedars-Sinai Cancer sehr erfolgsversprechend
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Pille: Ergänzung durch Tabletten hat die beste Wirkung (Foto: Irina, pixabay.com)
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Berlin/Los Angeles (pte003/22.10.2025/06:10)
Männer mit wieder aufgetretenem Prostatakrebs profitieren dank Forschern um Stephen Freedland von Cedars-Sinai Cancer von einem neuen Medikamenten-Cocktail. In klinischen Studien hat dieser das Risiko, vorzeitig zu sterben, um mehr als 40 Prozent gesenkt. Die Hormontherapie, die auf OP oder Strahlentherapie üblicherweise folgt, wird bei der neuen Behandlungsmethode durch das Medikament "Enzalutamid" ergänzt.
Rückkehr gestoppt
"Nach der Erstbehandlung kommt es bei einigen Patienten zum aggressiven Wiederauftreten des Prostatakrebses. Die Hormontherapie, die wir unseren Patienten seit 30 Jahren anbieten, hat die Überlebensrate nicht verbessert, ebenso wenig wie andere Therapien. Das macht unsere Kombitherapie zu einer echten Wende", so Freedland. An der Studie haben rund 1.000 Patienten aus 244 Zentren in 17 Ländern teilgenommen. Bei allen war ein biochemisch rezidivierender Prostatakrebs diagnostiziert worden.
Nach der Erstbehandlung der Patienten stieg der Spiegel des prostataspezifischen Antigens (PSA) in ihrem Blut rapide an. PSA ist ein Protein, das zur Erkennung von Prostatakrebs verwendet wird. Ein schneller Anstieg des PSA-Spiegels nach der Behandlung deutet darauf hin, dass der Krebs des Patienten wahrscheinlich zurückkehren und sich ausbreiten wird. Häufig befällt er dann Knochen, einschließlich der Wirbelsäule.
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