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pte20210423001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Pilze reduzieren Krebsrisiko signifikant

Tägliches Essen senkt Wahrscheinlichkeit einer ernsten Erkranklung um bis zu 45 Prozent


Shitake-Pilze: Diese sind reich an Ergothionein (Foto: pixabay.de/Connie Tucker)
Shitake-Pilze: Diese sind reich an Ergothionein (Foto: pixabay.de/Connie Tucker)

Hershey (pte001/23.04.2021/06:00) - Das Essen von mehr Pilzen steht laut einer Studie der Pennsylvania State University http://psu.edu mit einem niedrigeren Krebsrisiko in Zusammenhang. Die systematische Überprüfung und Meta-Analyse umfasst 17 Krebsstudien, die zwischen 1966 und 2020 publiziert wurden. Die Forscher haben die Daten von über 19.500 Krebspatienten untersucht.

Antioxidantien von Vorteil

Pilze sind reich an Vitaminen, Nährstoffen und Antioxidantien. Die Studienergebnisse zeigen, dass diese Super Foods auch dabei helfen dürften, sich gegen Krebs zu schützen. Obwohl Shitake-Pilze, Austernpilze, Maitakepilze oder der Kräuterseitling über größere Mengen der Aminosäure Ergothionein verfügen als Champignons, Cremini-Pilze und Portobello-Pilze, fanden die Forscher heraus, dass Personen, die jede Sorte in ihre tägliche Ernährung aufnahmen, über ein geringeres Krebsrisiko verfügten.

Den Ergebnissen der Datenauswertung nach verfügen Personen, die täglich 18 Gramm Pilze zu sich nahmen, über ein um 45 Prozent geringeres Krebsrisiko. Laut Studienautor Djibril M. Ba sind Pilze die größte Nahrungsquelle für Ergothionein, bei dem es sich um eine einzigartiges und wirkungsvolles Antioxidans und Beschützer der Zellen handelt. "Das Auffüllen von Antioxidantien im Körper dürfte gegen oxidativen Stress schützen und das Krebsrisiko verringern."

Geringeres Brustkrebs-Risiko

Bei der Untersuchung bestimmter Krebsarten konnten die Forscher den größten Zusammenhang bei Brustkrebs feststellen. Frauen, die regelmäßig Pilze aßen, verfügten über ein deutlich niedrigeres Risiko. Laut Ba könnte dafür verantwortlich sein, dass die meisten Studien andere Arten von Krebs nicht beinhalteten. Co-Autor John Richie zufolge sind weitere Studien erforderlich, um die beteiligten Mechanismen und die möglicherweise betroffenen Krebserkrankungen genau festzustellen. Details wurden in "Advances in Nutrition" publiziert.

(Ende)
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