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pte20211207003 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Neues Adjuvans verstärkt Impfwirkung

MIT- und LJI-Wissenschaftler versprechen sich Fortschritte bei HIV, Diphterie und Influenza


Impfnadel: Wirkung lässt sich verstärken (Foto: Vinzenz Lorenz M, pixabay.com)
Impfnadel: Wirkung lässt sich verstärken (Foto: Vinzenz Lorenz M, pixabay.com)

Cambridge/La Jolla (pte003/07.12.2021/06:00) -

Mit einem neuen Nanopartikel-Adjuvans lässt sich die Wirkung von Impfstoffen gegen HIV, Diphtherie und Influenza signifikant verbessern. Das haben Tests mit Mäusen gezeigt. Adjuvantien sind Hilfsstoffen die die Wirkung eines Arzneimittels verbessert, ohne selbst eine heilende Wirkung zu haben oder eine Immunantwort des Körpers auszulösen. Das neue Präparat ist von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://mit.edu und des La Jolla Institute for Immunology (LJI) http://lji.org entwickelt worden.

Test mit einem HIV-Impfstoff

Das Team um Darrell Irvine, Professor für Bioengineering und Materialwissenschaften, und Shane Crotty, Professor für Impfstoffforschung am LJI, wollen das neue Adjuvans in einen HIV-Impfstoff integrieren, der derzeit in klinischen Studien getestet wird, in der Hoffnung, seine Leistung zu verbessern.

Nur wenige Adjuvantien sind zugelassen

Obwohl die Idee, Adjuvantien zur Steigerung der Wirksamkeit von Impfstoffen zu verwenden, schon Jahrzehnte alt ist, hat nur eine Handvoll davon eine medizinische Zulassung. Dazu gehört Aluminiumhydroxid, ein Aluminiumsalz, das Entzündungen induziert, und ein anderes ist eine Öl- und Wasseremulsion, die in Grippeimpfstoffen verwendet wird. Vor einigen Jahren genehmigte die FDA http://fda.gov , die Zulassungsbehörde in den USA, ein Adjuvans auf der Basis von Saponin, einer Verbindung, die aus der Rinde des chilenischen Seifenrindenbaums gewonnen wird.

Käfig aus Nanopartikeln

Eingesperrt in einen Käfig aus Nanopartikeln, so genannten immunstimulierender Komplexen, wird Saponin derzeit in einem Covid-19-Impfstoff verwendet, der klinisch getestet wird. Irvine und Crotty wollten diese Lösung noch verbessern. Sie entwarfen eine neue Art von Adjuvans, das den Nanokäfigen ähnelt, aber zusätzlich ein Molekül namens MPLA enthält, das Entzündungen auslöst. Was im Normalfall als Erkrankung gilt hilft in diesem Fall, kombiniert mit einem Impfstoff, die Immunisierung zu verstärken.

Lymphknoten werden schneller erreicht

Die Forscher verglichen das neue Adjuvans mit mehreren anderen zugelassenen Adjuvantien und fanden heraus, dass das neue Saponin-basierte Nanopartikel in Mäusen eine stärkere Antikörperreaktion auslöste als alle anderen. Wenn Impfstoffe in den Arm injiziert werden, wandern sie durch Lymphgefäße zu den Lymphknoten, wo sie auf B-Zellen treffen und diese aktivieren. Das Forschungsteam fand heraus, dass das neue Adjuvans den Lymphfluss zu den Knoten beschleunigt, sodass es sie erreicht, bevor der Zerfall beginnt, der Impfstoff also seine Wirkung verliert.

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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