Mathematik verbessert Medikamentenwirkung
Laut Forschern der University of Michigan ist richtiger Zeitpunkt der Einnahme entscheidend
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Mathematik: Sie lässt Medikamente besser wirken (Bild: Gerd Altmann, pxabay.com)
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Ann Arbor (pte004/16.10.2025/06:15)
Ein mathematisches Modell von Forschern der University of Michigan zeigt circadiane Rhythmen eines Menschen. Diese, besser bekannt als "innere Uhr", haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie der Körper auf Medikamente reagiert. Ärzte werden ihren Patienten künftig nicht nur Medikamente verschreiben, sondern ihnen auch sagen, um welche Uhrzeit sie sie einnehmen müssen, damit sie die größtmögliche Wirkung entfalten, heißt es.
Basis für Chronotherapeutik
"Dieser Algorithmus liefert eine mechanistische Grundlage für die Chronotherapeutik - die Optimierung der Wirksamkeit von Medikamenten unter Berücksichtigung des circadianen Zeitplans", sagt Wissenschaftler Tianyong Yao. Zunächst nachgewiesen worden ist die Wirkung bei einer Klasse von Medikamenten namens Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (DRI), die zur Behandlung von Schlafkrankheit und Depressionen eingesetzt werden.
Das mathematische Modell lässt sich auf verwandte Medikamente übertragen, die zur Regulierung von Dopamin eingesetzt werden, meinen die Forscher. Diese Chemikalie unterstützt die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen. Die Meikamente in diesem Zusammengang werden zur Behandlung von Suchterkrankungen und Parkinson eingesetzt.
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