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pte20210531034 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

Herzinfarkt plus Depression gleich Diabetes

Risiko von Herzkranken ist laut Wissenschaftlern der Universität Ulm um den Faktor 2,5 erhöht


Bluzucker-Messung: Depression macht zuckerkrank (Foto: pixabay.com, peejhunt)
Bluzucker-Messung: Depression macht zuckerkrank (Foto: pixabay.com, peejhunt)

Ulm (pte034/31.05.2021/13:30) - Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben und die in der Nachbeobachtung depressive Symptome entwickeln, besitzen ein um den Faktor 2,5 erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus Typ 2. Zu dem Schluss kommen Forscher des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm http://uni-ulm.de im Zuge von Langzeitbeobachtungen von über 1.000 Patienten. Eine weitere Erkenntnis: Depressive Symptome können auch um den Faktor 6,5 zu weiteren Komplikationen wie einem Zweitinfarkt oder einem Schlaganfall führen. Details wurden in "Cardiovascular Diabetology" publiziert.

Psychische Gesundheit wichtig

"Wir wissen mittlerweile sehr gut, dass depressive Symptome ein Risiko für eine koronare Herzerkrankung darstellen. Neu ist, dass die psychische Erkrankung bei diesen Patienten auch einen Risikofaktor für Diabetes darstellt", sagt Studien-Erstautor Raphael Peter. Als Ursache für weiteren Herz-Komplikationen könnten chronische Entzündungsprozesse im Körper infrage kommen, heißt es zudem. "Solche Entzündungsprozesse spielen sowohl bei Diabetes mellitus als auch bei depressiven Erkrankungen eine wichtige Rolle und könnten auch diesen Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression erklären", so Institutsdirektor Dietrich Rothenbacher.

Als Folgerung aus ihrer Untersuchung fordern die Autoren der wissenschaftlichen Studie, in der Nachsorge von Herzinfarkt-Patienten auch die psychische Verfassung zu berücksichtigen. Es gebe wirkungsvolle therapeutische Strategien wie psychotherapeutische Behandlung oder Medikamente, um die Genesenen zu unterstützen. Wichtig sei vor allem auch regelmäßige, vermehrte körperliche Aktivität zur Beseitigung der Depressionssymptome und zur Besserung der Erkrankung. Diese würde letztlich auch dem Herz und den Gefäßen guttun.

(Ende)
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Ansprechpartner: Florian Fügemann
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