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pte20211115030 Unternehmen/Wirtschaft, Handel/Dienstleistungen

Inflation sinkt, aber weiter über zwei Prozent

Neue ZEW-Umfrage unter 150 Finanzmarktexperten rechnet bis 2023 mit angespannter Situation


Geldentwertung: Inflation bleibt hoch (Foto: pixabay.de/sick-street-photography)
Geldentwertung: Inflation bleibt hoch (Foto: pixabay.de/sick-street-photography)

Mannheim (pte030/15.11.2021/13:45) - Die aktuell hohe Inflation in der EU wird in den kommenden zwei Jahren zwar allmählich zurückgehen, aber deutlich über der Zielmarke der EZB von zwei Prozent bleiben. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftpolitik (ZEW) http://zew.de unter rund 150 Finanzmarktexperten.

EZB-Ziel wird verfehlt

"Die Inflationserwartungen der Finanzmarktexperten sind im November 2021 erneut gestiegen. Zwar erwarten die Befragten, dass sich die aktuell sehr hohen Inflationsraten bis 2023 schrittweise reduzieren werden. Allerdings liegen die prognostizierten Inflationsraten auch für 2023 noch über dem Inflationsziel der EZB von zwei Prozent", so ZEW-Forscher Frank Brückbauer.

Probleme bei internationalen Lieferketten, Rohstoffknappheit und hohe Energiepreise sollen laut Umfrage bis 2023 als Inflationstreiber an Bedeutung verlieren. Der Einfluss der Lohnentwicklung auf die Inflationsraten im Eurogebiet wird dagegen insbesondere für das Jahr 2022 von den Finanzmarktexperten deutlich größer beurteilt als in vergangenen Erhebungen.

3,2 Prozent in 2021

Für 2021 betragen die Inflationsprognosen im Schnitt 3,2 Prozent. Die Inflationsraten sollen in den nächsten zwei Jahren zwar allmählich zurückgehen, doch wird für 2022 im Mittel eine Preissteigerung von 2,7 Prozent erwartet. Für das Jahr 2023 liegt die durchschnittliche Prognose bei 2,2. Die Finanzmarktexperten können sich für beide Jahre auch Inflationsraten von über drei Prozent vorstellen. Die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten werden im Schnitt auf 29,3 Prozent für das Jahr 2022 und 20,4 Prozent für das Jahr 2023 geschätzt.

(Ende)
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