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pte20210608001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Krebspatienten sterben eher an COVID-19

Mortalität bei Blutkrebs laut neuer Datenanalyse des NYU Langone Medical Center am höchsten


Corona: Mortalität ist bei Krebs höher (Foto: pixabay.com/fernando zhiminaicela)
Corona: Mortalität ist bei Krebs höher (Foto: pixabay.com/fernando zhiminaicela)

New York (pte001/08.06.2021/06:00) -

 Patienten, die mit einer aktiven Krebserkrankung im Krankenhaus waren, starben laut einer Studie des NYU Langone Medical Center https://nyulangone.org wahrscheinlicher an COVID-19 als Personen, die früher oder noch nie an Krebs erkrankt waren. Die in „CANCER" veröffentlichten Studienergebnisse weisen auch darauf hin, dass Patienten mit aktiven Arten von Blutkrebs über das größte Sterberisiko aufgrund von COVID-19 verfügen. Die Forscher konnte bei Patienten, die in den drein Monate oder länger vor der Einweisung ins Krankenhaus eine Krebsbehandlung erhielten, kein erhöhtes Risiko feststellen.

Um festzustellen, wie Krebs oder die verschiedenen zur Behaltung eingesetzten Therapieansätze sich auf die Gesundheit von Patienten auswirken, die an COVID-19 erkranken, analysierten die Forscher die Krankenakten von 4.184 hospitalisierten Patienten, die positiv auf SARS-CoV-2 testeten. Diese Gruppe beinhaltete 233 Patienten mit einer aktiven Krebserkrankung. Mehr Patienten mit einer aktiven Krebsdiagnose (34,3 Prozent) starben wahrscheinlich an COVID-19 als Personen mit einer früheren Erkrankung (27,6 Prozent) und jene ohne eine Vorgeschichte mit Krebs (20,0 Prozent).

[b]Krebstherapie erhöht Risiko nicht[/b]

Bei den Patienten mit einer aktiven Krebserkrankung waren jene mit einer mit dem Blut in Verbindung stehenden Krankheit dem höchsten Sterberisiko ausgesetzt. Eine systemische Krebsbehandlung einschließlich Chemotherapie, molekulare zielgerichtete Therapien und Immuntherapie innerhalb von drei Monaten vor dem Krankenhausaufenthalt standen nicht mit einem erhöhten Sterberisiko in Zusammenhang. Die Forscher konnten bei der Art der durchgeführten Krebstherapie auch keine Unterschiede feststellen. Laut dem Seniorautor Daniel Becker sollten Patienten mit einer aktiven Krebserkrankung Vorkehrungen gegen COVID-19 treffen. Dazu gehöre auch eine Impfung. Es bestehe keine Notwendigkeit die Krebsbehandlung zu meiden. 

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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