Selen lässt Reis umweltfreundlicher wachsen
Experimente von UMass und Jiangnan Universität zeigen: Nährwert steigt und Emissionen sinken
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Reisanbau: belastet die Unwelt bald weniger (Foto: chiến nguyễn bá, pixabay.com)
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Amherst/Wuxi (pte001/25.09.2025/06:00)
Mit dem Spurenelement Selen, das für Pflanzen, Tiere und Menschen extrem wichtig ist, lässt sich der Düngerbedarf beim Anbau von Reis drastisch reduzieren, ohne den Ertrag zu schmälern. Gleichzeitig nimmt der Nährstoffgehalt in den Körnern zu und die Umwelt wird weniger geschädigt. Das haben Forscher der University of Massachusetts Amherst (UMass) und der Jiangnan Universität herausgefunden.
Zweite grüne Revolution
"Die grüne Revolution hat die landwirtschaftliche Produktion Mitte des vergangenen Jahrhunderts massiv gesteigert. Aber diese Revolution verliert an Schwung. Wir mussten einen neuen Weg finden", so Baoshan Xing von der UMass. Die Revolution löste synthetische stickstoffreiche Düngemittel aus, mit denen hohe Ernteerträge erzielt werden konnten. Aber ihre Herstellung ist teuer, sie verursachen bei der Herstellung enorme Mengen an CO2.
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