Oszillierender Magnet liefert Strom für Sensoren
Wissenschaftler des National Laboratory of the Rockies nutzen thermomagnetische Materialien
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Ravi Kishore (links) and Erick Moreno Resendiz testen Generator (Foto: Agata Bogucka, nrel.gov) |
Golden (pte003/22.01.2026/06:10)
Forscher des National Laboratory of the Rockies um Ravi Kishore nutzen thermomagnetische Materialien für die Meeres- und Umweltforschung. Daraus hergestellte Generatoren erzeugen aus den Temperaturunterschieden zwischen Meerwasser und Luft Strom für schwimmende Sensoren. Der Rotor des Geräts besteht aus mehreren Scheiben aus dem paramagnetischen Metall Gadolinium, die regelmäßig ins Meerwasser eintauchen und wieder daraus hervorkommen und dann der meist kälteren Luft ausgesetzt sind.
Tests im Süßwassertank
In diesem Rhythmus erzeugt der Generator Strom. Der reicht aus, um Sensoren zu versorgen, die Wasser- und Lufttemperatur, den Salzgehalt sowie Windrichtung und Stärke messen, sowie ein Funkgerät, das die Daten an eine meteorologische Auswertstation sendet.
Kishore und Erick Moreno, Postdoc der Energietechnik, haben das Gerät in einem Süßwassertank des Forschungszentrums getestet, der knapp 60 Liter fasst. Gadolinium wechselt zwischen magnetisch und nicht-magnetisch schon bei einer Temperaturänderung von zehn Grad Celsius.
Feldversuche auf dem Meer
"Durch die Nutzung extrem niedriger mariner Temperaturgradienten mit dem entwickelten thermomagnetischen Generator hat unser Team die Grenzen der Energiegewinnungstechnologie erweitert und eine innovative Lösung für die zuverlässige Stromversorgung verteilter maritimer Sensoren und Navigationshilfen für die Meeresüberwachung, -erkundung und Offshore-Anwendungen demonstriert", so Kishore.
Nachdem die Technologie den Wassertank-Test bestanden hat und die erforderliche Energiemenge produziert, entwickeln die Wissenschaftler nun Methoden, um ihren thermomagnetischen Generator vor den rauen Bedingungen im Meer zu schützen. Als nächstes wird das Team Feldtests im Meer durchführen.
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