Magnetfeld verwandelt Stoff in Robotergreifer
Faser der Hong Kong Polytechnic University aus Kunststoff und Eisen macht das erst möglich
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Stoff: Dieser lässt sich durch Magnetkraft bewegen (Foto: polyu.edu.hk)
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Hongkong (pte001/17.11.2025/06:00)
Forscher der Hong Kong Polytechnic University haben eine Methode zum Weben flexibler Fasern entwickelt, die durch Magnetfelder gesteuert werden. Diese lassen sich nicht nur für Roboterhände nutzen, sodass diese Früchte, Kartoffelchips und Würmer aufheben können, ohne sie zu zerdrücken, sondern auch für eine Reihe anderer Anwendungen. Dazu gehören Handschuhe, die ein realistisches Tastgefühl in der virtuellen Realität vermitteln. Sie sind nach Bedarf verbiegbar, versteifen sich oder verändern ihre Oberflächenstruktur.
Sieben verdrillte Fasern
Das Team hat winzige Partikel aus hochreinem Eisen, Carbonyleisen genannt, und extrem dünne, flexible Fasern aus dem Polymer LDPE vermischt. Daraus entsteht ein extrem dünner Faden, der flexibel und magnetisierbar ist. Das ist den Experten mit dem sogenannten Schmelzspinnen gelungen. Dazu wird das Ausgangsmaterial durch Erhitzen verflüssigt und durch feine Düsen gepresst.
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