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pte20220127001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Long Covid künftig noch besser vorhersagbar

Proben von mehr als 300 COVID-19-Patienten ausgewertet - Bestimmte Biomarker sind Indizien


Virus: Gefahr von Long Covid bald früher erkennbar (Bild: Miroslava Chrienova, pixabay.com)
Virus: Gefahr von Long Covid bald früher erkennbar (Bild: Miroslava Chrienova, pixabay.com)

Seattle/Zürich (pte001/27.01.2022/06:00) -

Anhand bestimmter Biomarker lässt sich das Risiko für das Long-Covid-Syndrom nach einer Infektion feststellen, wie Jason Goldman vom Swedish Medical Center http://swedish.org ermittelt hat. Spätfolgen der Krankheit wie ständige Erschöpfung, Luftnot, Konzentrationsstörungen oder Schwindelanfälle belasten viele Menschen. Bisher lässt sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient lang anhaltende Folgen ertragen muss, nur abschätzen. Die Wahrscheinlichkeit ist bei schweren Krankheitsverläufen groß, aber bei weitem nicht zwingend.

Marker mit Übereinstimmungen

Das Team hat Proben von über 300 COVID-19-Patienten sowohl während ihrer akuten Infektion als auch in den folgenden Monaten gesammelt und ausgewertet. Die Studie identifizierte eine Reihe von Faktoren, die während der ersten Erkrankung gemessen werden konnten und mit der nachfolgenden Erkrankung am Long-Covid-Syndrom korrelierten. Dazu gehörten zwei Biomarker (SARS-CoV-2-RNA und Autoantikörper), die bei akut Erkrankten und späteren Long-Covid-Patienten übereinstimmten.

Die Forscher haben auch eine erhöhten Epstein-Barr-Virus-Aktivität (EBV) im Blut von COVID-19-Patienten nachgewiesen, die später unter Long-Covid litten. Eine EBV-Infektion tritt bei fast allen jungen Menschen auf, ohne dass Krankheitssymptome auffällig werden. Anschließend bleibt das Virus inaktiv. "Die Identifizierung dieser Faktoren ist ein großer Schritt nach vorne, um Long Covid zu verstehen und möglicherweise behandeln zu können", sagt Jim Heath vom Institute for Systems Biology http://isbscience.org in Seattle, der an der Forschung beteiligt war.

Zuverlässigere Prognose möglich

Die zweite Studie stammt von Forschern der Universität Zürich http://uzh.ch , die 100 COVID-19-Fälle über lange Zeit begleiteten. Auf rund die Hälfte der zunächst leichten Fälle und 82 Prozent der schweren Fälle folgten Long-Covid-Leiden. Zwei Immun-Biomarker haben die Forscher als Zeichen für eine spätere Long-Covid-Erkrankung identifiziert: niedrige Konzentrationen von Immunglobulin M und Immunglobulin G3.

Die Forscher kombinierten diese Konzentrationen mit Alter, Asthma in der Vorgeschichte und dem Vorhandensein von fünf Schlüsselsymptomen in der ersten Krankheitswoche (Fieber, Müdigkeit, Husten, Kurzatmigkeit und Verdauung). Auf dieser Basis ermittelten sie das Long-Covid-Risiko für 395 akute COVID-19-Patienten. Es zeigte sich, dass diese Prognose zuverlässiger ist als jene, die bisher versucht worden sind.

(Ende)
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