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Krypto-Investoren suchen den Nervenkitzel

Wissenschaftliche Erhebung ortet allgemein eine größere Risikofreude bei Krypto-Neulingen


Bitcoin: Volatilität macht die Währung spannend (Foto: gerlat, pixabay.com)
Bitcoin: Volatilität macht die Währung spannend (Foto: gerlat, pixabay.com)

Paderborn (pte002/16.10.2019/06:05) - Anleger, die gezielt auf Kryptowährungen als Investment setzen, scheinen den Nervenkitzel aufgrund des hohen Risikos zu suchen. Das besagt eine in "Economic Letters" erschienene Studie von Forschern der Universität Paderborn http://uni-paderborn.de in Kooperation mit Kollegen aus Australien. Denn Trader, die erstmals mit einer Kryptowährung handeln, zeigen demnach auch auf dem Aktienmarkt gesteigerte Risikobereitschaft - und das besonders dann, wenn die Volatilität im Krypto-Bereich gerade relativ gering ist.

Risiko an allen Fronten

Der Paderborner Finance-Juniorprofessor Matthias Pelster und seine Kollegen von der Bond University und der Queensland University of Technology haben für die Studie Daten eines Online-Brokers mit britischer Lizenz ausgewertet, der den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) auf diverse Werte inklusive Kryptowährungen erlaubt. Der Datensatz hat für die Zeit von 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 insgesamt 668.067 Investoren erfasst. Um zu beurteilen, was Trader dazu bewegt, sich an Kryptowährungen zu versuchen, hat das Team dabei insbesondere betrachtet, wie sich Anleger rund um ihren ersten Krypto-Handel auf dem Aktienmarkt verhalten.

"Wir fanden heraus, dass Investoren beim Handel mit Kryptowährungen gleichzeitig ihr risikofreudiges Verhalten im Aktienhandel steigern, indem sie ihre Handelsintensität und den Einsatz von Hebeleffekten erhöhen", schreiben die Forscher. Im Schnitt führen Investoren in den zehn Tagen nach ihren ersten Krypto-Aktivitäten demnach 16,8 zusätzliche Aktientransaktionen durch, bei denen sie um 13,4 Prozent häufiger auf Hebeleffekte setzen. Die Investoren scheinen also ganz allgemein risikofreudiger.

Logischer Krypto-Schritt

Es passt zur Natur von Kryptowährungen, dass diese offenbar risikofreudige Investoren anziehen, die einen Nervenkitzel suchen. Immerhin bietet der Markt eine einzigartige Volatilität. Bei Bitcoin wurden schon Preisschwankungen von über 1.000 Dollar in einer halben Stunde beobachtet. Dafür, dass es den Krypto-Anlegern tatsächlich um den Nervenkitzel geht, spricht zudem ein weiteres Detail aus der Studie. In Zeiten, in denen der Krypto-Markt vergleichsweise geringe Volatilität zeigt, haben solche Trader nämlich auf dem Aktienmarkt besonders gern riskantere Geschäfte gesucht.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Thomas Pichler
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