Klimawandel: Im Land der Naturkatastrophen
Kirgisien als Tourismusdestination - Gletscherschwund unaufhaltbar
Osh (pte004/12.07.2023/08:30)
Zwischen den zentralasiatischen Hochgebirgen von Pamir und Tien Shan brauen sich an diesem Julitag Gewitterwolken zusammen. Unüblich für die heiße Jahreszeit mit ihrem kontinentalen Wüstenklima, aber doch mit Aussicht auf Abkühlung. Drückende Schwüle mit Temperaturen bis zu 45 Grad liegt sommertags über Kirgisien, einem Land, das zu 90 Prozent von hohen Bergen bedeckt und zu hundert Prozent vom Schmelzwasser der Gletscher abhängig ist. Ohne diese Wasserspeicher würde die extensive Landwirtschaft im Ferganabecken veröden und die Stromproduktion der Wasserkraftwerke versiegen.
2.200 Gletscher im Land
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