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ptp20130513032 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

Abrufkredit: Die günstige Alternative zum Dispo!

Dispo ist bequem, jedoch auch teuer - Günstiger ist ein Abrufkredit!


Trier (ptp032/13.05.2013/17:15) - Keiner zahlt gerne hohe Zinsen, aber was bleibt einem schon übrig, wenn unerwartete Kosten das Konto in die roten Zahlen treiben? Der Dispositionskredit gehört zu den teuersten Krediten überhaupt. Will man etwas Positives über den Dispo berichten, kann man lediglich hervorheben, dass es wirklich bequem ist, ohne jeden weiteren Aufwand Geld leihen zu können. Doch diese Bequemlichkeit lassen sich Banken teuer bezahlen!

Die leise Kritik an überhöhten Zinsen hält an Verbraucherschützer prangern schon seit Längerem die hohen Zinsen beim Dispositionskredit an. Sie liegen im Schnitt bei ca. 12,00%, gerechnet auf das Jahr. Klar ist, wer Geld leihen möchte, der muss auch dafür zahlen. Angesichts der massiven Differenz zwischen dem Leitzins, der als Referenzzinssatz für Zinsen im Allgemeinen gilt und dem Dispo, wird klar, dass es hier ein Missverhältnis gibt. Der Leitzins, zu dem sich die Banken aktuell bei der Europäischen Zentralbank Geld leihen können, ist Anfang Mai auf 0,50% p.a. gesenkt worden. Zinssenkungen bei den Dispositionskrediten hatte das aber nicht zur Folge. Zumindest nicht in dem Maße und der Höhe, wie man es erwarten könnte.

Anfang des Jahres schaffte es der Dispositionskredit die Aufmerksamkeit der Politik auf sich zu ziehen. Dann wurde es jedoch wieder rasch stiller. Die Reaktionen der Banken waren vehement und zum Teil haarsträubend. Weder das hohe Ausfallrisiko, um die Höhe der Zinsforderungen zu rechtfertigen, war stichhaltig, noch der fast schon verzweifelt erscheinende Versuch, den pädagogischen Nutzen der hohen Zinsen hervorzuheben, um die Kunden langfristig vor Überschuldung zu retten. Aktuell wiederholt Peer Steinbrück seine Empörung und verlangt eine Deckelung des Dispos auf 7 Prozentpunkte über dem Leitzins. Ob es der Dispo dieses Jahr schafft dauerhaft zum Wahlkampfthema zu werden?

Auf der Suche nach Alternativen?
Wenn schon die Politik regelnd eingreifen muss, dann scheint es ja wirklich keine Alternativen zum teueren Dispositionskredit zu geben. Sie ahnen es schon, es gibt Alternativen und in diesem Fall sogar mehr als eine. Option Nummer 1 ist ein Anbieter für das Girokonto mit geringeren Gebühren. Die gibt es und wer eines der Vergleichsportale zum Thema Girokonto bemüht, wird schnell fündig. Alternative Nummer 2 ist der gewöhnliche Ratenkredit. Je nach Bonität ist hier ein Zinssatz möglich, der auch noch den gedeckelten Dispozins schlagen würde. Allerdings ist man mit dem Ratenkredit nicht so flexibel in der Rückzahlung wie beim Dispositionskredit. Wer eine ähnliche Flexibilität wie beim Dispositionskredit möchte, der sollte sich mit den Konditionen des Abrufkredits vertraut machen.

Der Abrufkredit im Detail
Der Abrufkredit ist nicht sonderlich verbreitet, aber die Anzahl der Anbieter wächst. Auf der Seite http://www.abrufkredit.org kann eine Vergleichsliste eingesehen werden. Aktuell beginnen die Angebote bei 5,12% effektivem Jahreszins. Der Zinssatz beim Abrufkredit ist bei einigen Anbietern allerdings abhängig von der Bonität des Antragstellers. Ist der Vertrag unter Dach und Fach, steht der Abrufkredit jederzeit zur Verfügung. Es gibt keine Laufzeitbeschränkung. Üblicherweise kann ein Kreditrahmen zwischen 2.500,- und 50.000,- Euro vereinbart werden. Benötigt der Kunde Geld, kann er den Kredit in Anspruch nehmen. Braucht er ihn nicht, ruht der Kredit auf Abruf und es entstehen keine Kosten. Kosten entstehen nur durch die Zinsen die gezahlt werden. Die Rückzahlung ist ähnlich flexibel wie beim Dispositionskredit. Die Summe kann jederzeit komplett zurückbezahlt werden, oder auch in Teilen. Es muss in der Regel lediglich 2,00% der Gesamtsumme im Monat beglichen werden. Wer in der Lage ist, alles schnell zurückzuzahlen, hat das größte Sparpotential. Das ist der Vorteil gegenüber dem Ratenkredit. Wer öfter mal oder in absehbarer Zeit dauerhaft Geld leihen muss, der profitiert von den verhältnismäßig niedrigen Zinsen.

Der Verbraucher kann schon jetzt sparen und muss nicht erst bis nach der Wahl warten.
Ein faires Verhältnis der Zinssätze untereinander ist sicher ein lohnenswertes Ziel. Ob es durch einen Wettbewerb der Mitbewerber untereinander oder durch die Deckelung durch die Politik zustande kommt, auf politische Entscheidungen zu warten, zahlt sich beim Dispo nicht aus! Bis zur Bundestagswahl dauert es noch ein wenig und Gesetze brauchen in der Regel noch einmal Zeit, bis aus ihnen geltendes Recht wird. Bei einem Sparpotential von zum Teil mehr als 50% kostet die Bequemlichkeit jedenfalls deutlich zu viel!

(Ende)
Aussender: Berg Mischa
Ansprechpartner: Mischa Berg
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E-Mail: info@bergmedia.net
Website: www.abrufkredit.org
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