pte20260402023 in Business

Drei von vier Schweizern nutzen KI-Chatbots

Comparis-Umfrage zeigt deutlichen Anstieg, aber weiterhin Skepsis bei Gesundheitsfragen


Chat GPT: Häufiger Ansprechpartner für viele Schweizer (Bild: pixabay.com, Alexandra_Koch)
Chat GPT: Häufiger Ansprechpartner für viele Schweizer (Bild: pixabay.com, Alexandra_Koch)

Zürich (pte023/02.04.2026/11:45)

76 Prozent der Schweizer Bevölkerung verwendet KI-Tools im Alltag, speziell Chatbots wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini. Das zeigt eine am heutigen Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Vergleichsportals Comparis unter 1035 Eidgenossen. Demnach hat sich die Nutzung in den letzten zwei Jahren extrem erhöht. 2024 nutzten nur knapp 50 Prozent entsprechende Tools. Skeptisch sind die Schweizer Nutzer allerdings beim Teilen ihrer Gesundheitsdaten.

ChatGPT statt Google

KI-Chatbots ersetzen in vielen Fällen die Google-Suche: Laut Umfrage befragen 41,6 Prozent der Schweizer nun ChatGPT statt eine Suchmaschine nach Antworten. 2024 traf dies nur auf jede vierte Person zu. Besonders beliebt sind Bots für Pakettracking und Produktfragen. Sieben von zehn Schweizern bevorzugen sie dabei gegenüber menschlichen Ansprechpartnern.

In Gesundheitsfragen sind die meisten Schweizer jedoch vorsichtig: Rund 55 Prozent würden psychische Probleme nicht mit einem KI-Chatbot teilen. Fast ebenso viele würden diesen auch nicht als Gesundheitscoach nutzen. Körperliche Leiden würde die Hälfte der Nutzer ebenfalls nicht mit einem Bot teilen.

Jüngere und Gutverdiener

Junge Nutzer und solche mit hohem Einkommen chatten am häufigsten mit KI-Bots. In der Westschweiz sind es über 81 Prozent, in der deutschprachigen Schweiz nur 74 Prozent. Dabei verwenden neun von zehn der 18- bis 35-Jährigen nutzen die KI-Tools, während es bei Menschen über 56 Jahren nur die Hälfte sind.

(Ende)
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