USA: Banking-Apps viel wichtiger als soziale Medien
Befragung von Wells Fargo ergab auch positive Resonanz auf zunehmende KI-Finanzberatung
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Banking-Apps: wichtig für Geldverwaltung vieler US-Bürger (Foto: pixabay.com, JESHOOTS-com) |
San Francisco (pte002/31.03.2026/06:05)
US-Amerikaner ziehen Banking-Apps den sozialen Medien eindeutig vor, wie eine Umfrage des Finanzdienstleisters Wells Fargo unter fast 4.000 Personen zeigt. Erwachsene Nutzer verbringen dort demnach weniger Zeit mit Scrollen als mit der Verwaltung ihrer Finanzen. 84 Prozent der Befragten äußerten, dass sie ein Jahr lang auf soziale Medien verzichten würden, während sich das nur 16 Prozent bei Banking-Apps vorstellen können.
Bewussterer Umgang
"Das ist ein Realitätscheck", kommentiert Emily Irwin, Leiterin der privaten Vermögensplanung bei Wells Fargo, gegenüber dem Nachrichtenportal "Axios". "Es hilft den Menschen, sich darüber klar zu werden, wo sie stehen und wohin sie wollen." Sie hat das Ergebnis überrascht. Es spiegle wider, dass US-Bürger bewusster mit ihren Finanzen umgehen und diese häufiger überprüfen.
Banking-Apps – darunter traditionelle Bankgeschäfte, Investitionsplattformen wie Robinhood und Kreditkartenkonten – seien für die Menschen zu einer Art "Sicherheitsnetz" geworden, während sie mit höheren Kosten und finanzieller Unsicherheit zurechtkommen müssen.
95 Prozent der im November und Dezember 2025 befragten Personen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr ihre Geldverwaltung geändert haben. 56 Prozent nahmen größere Umstellungen vor, 73 Prozent waren auf der Suche nach Rabatten, 67 verschoben verschieben Käufe oder Zahlungen. 47 Prozent äußerten, mehr in Spar- und Anlageprodukte zu investieren – ein Anstieg gegenüber 38 Prozent im Jahr 2025.
KI beeinflusst Finanzplanung
Der Umfrage zufolge nutzt jeder fünfte Erwachsene – und fast vier von zehn Angehörigen der Generation Z – Künstliche Intelligenz (KI) für Finanzberatung. Zwei Drittel dieser User haben auf KI-generierte Vorschläge reagiert und die meisten sagen, es habe sich für sie gelohnt. Für Irwin ist diese rasche Akzeptanz angesichts des schnellen Aufstiegs der KI nicht überraschend Sie warnt allerdings vor zu hohen Erwartungen, da vor allem Menschen ohne ausreichende Finanzkenntnisse die KI nutzen und "auf eine schnelle Lösung hoffen".
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