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pte20220916002 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Plötzlicher Herztod junger Leute vermeidbar

Rechtzeitiges und umfassendes Screening wichtig - Risiken lassen sich erkennen und abmildern


Junge Frau: Gefahr eines frühen Herztods lässt sich reduzieren (Foto: DanaTentis, pixabay.com)
Junge Frau: Gefahr eines frühen Herztods lässt sich reduzieren (Foto: DanaTentis, pixabay.com)

Göteborg (pte002/16.09.2022/06:05) -

In fünf bis zehn Prozent aller Fälle von plötzlichem Herztod in Europa aufgrund einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) sind junge Menschen betroffen. Sie müssten nicht sterben, wenn durch ein sorgfältiges und umfassendes Screening bestimmte Symptome rechtzeitig erkannt würden. Das hat Forscher Erik Börjesson vom Sahlgrenska University Hospital http://sahlgrenska.se/en in einer Untersuchung herausgefunden.

Todesrate deutlich reduzierbar

HCM ist eine genetische Herz-Kreislauf-Erkrankung, von der angenommen wird, dass sie eine von 500 Personen in der Allgemeinbevölkerung betrifft. Sie ist eine der Hauptursachen für den natürlichen Tod bei jungen Menschen. Die Identifizierung von Risikopatienten kann die Todesrate jedoch deutlich reduzieren, zum Beispiel durch Bewegungseinschränkungen und medikamentöse Therapien. Auch Herzschrittmacher können Todesfälle verhindern und die Lebensqualität verbessern. Zum Beispiel konnte der dänische Fußballer Christian Eriksen, nachdem er 2021 auf dem Spielfeld während der Fußball-Europameisterschaft einen Herzstillstand erlitten hatte, acht Monate später mit einem Herzschrittmacher wieder spielen.

Die Forscher haben sämtliche Fälle von plötzlichem Herztod zwischen 2000 und 2010 in Schweden bei Personen unter 35 Jahren nach wissenschaftlichen Kriterien untersucht. Sie charakterisierten die klinischen Symptome, die Anamnese, die Anamnese der Eltern und Geschwister sowie die EKG-Befunde vor den Todesfällen anhand von Daten aus nationalen Registern, Autopsieberichten, Krankenakten und Interviews mit Verwandten.

Screening bereits in der Schule

Unter den 38 identifizierten Fällen von 31 Männern und sieben Frauen hatten 71 Prozent vor dem Tod Herzprobleme wie Brustschmerzen und Herzrasen. 69 Prozent mussten in den 180 Tagen vor dem Tod medizinisch versorgt werden. 39 Prozent hatten vor dem Tod eine bekannte Herzerkrankung und 50 Prozent hatten eine positive Familienanamnese für Herzerkrankungen. In 82 Prozent der Fälle zeigten EKG in der Zeit vor dem Tod Auffälligkeiten.

Die Autoren schlussfolgern, dass es möglich sein könnte, die Risiken eines plötzlichen Herztodes bei jungen Menschen vorherzusagen und entsprechend wirksam zu verhindern. Das EKG-Screening sollte über Leistungssportler hinaus ausgeweitet werden, bis hin zu einem routinemäßigen Screening in der Schule, empfiehlt Börjesson abschließend.

(Ende)
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