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pte20210917015 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Forscher sehen Therapie für Schuppenflechte

Neue wissenschaftliche Erhebung beschreibt die Krankheiten auf einer molekularen Ebene


Hautkrankheit: Forschung macht Fortschritte (Foto: pixabay.com, Eszter Miller)
Hautkrankheit: Forschung macht Fortschritte (Foto: pixabay.com, Eszter Miller)

Singapur (pte015/17.09.2021/12:30) -

Ein Team bestehend aus internationalen Wissenschaftlern und medizinischen Experten hat eine neue Art von Zellen in der menschlichen Haut identifiziert, die bei entzündlichen Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis (AD) und Schuppenflechte (PSO) eine Rolle spielt. An der Studie waren Forscher des A*STAR’s Singapore Immunology Network (SlgN), https://www.a-star.edu.sg/sign des Skin Research Institute of Singapore (SRIS), https://www.a-star.edu.sg/sris des National Skin Centre, https://www.nsc.com.sg der Kyoto University und der Industriepartner Galderma beteiligt. 

Chronisch entzündliche Hauterkrankungen wie AD und PSO sind durch das Vorhandensein von aktivierten T-Zellen Subtypen charakterisiert, die proinflammatorische Zytokine in die Haut absondern. Diese über die T-Zellen vermittelte Immundysregulation ist für die Pathogenese einer Vielzahl an entzündlichen Hauterkrankungen von entscheidender Bedeutung. Daher ist das Verstehen der Faktoren, die das Vorbereiten und die Aktivierung der T-Zellen in gesunder und kranker Haut regulieren, für die Entwicklung von Therapien für diese Krankheiten von entscheidender Bedeutung. 

Kürzlich wurde der Ansatz der RNA Sequenzierung (RNA-seq) eingesetzt, um Immunzellen in der menschlichen Haut zu analysieren. Dazu gehörten auch dendritische Zellen (DCs) und Makrophagen, beides Zellpopulationen, die die Aktivierung der T-Zellen kontrollieren. In der Folge setzten die Wissenschaftler komplexe Ansätze ein, um ein Profil, eine Landkarte der DCs und Makrophagen zu erstellen und ihre verschiedenen molekularen Signaturen und Ausmaße in den Hautverletzungen von Patienten zu beschreiben. 

[b]Neuer Behandlungsansatz[/b]

Dabei zeigte sich eine signifikante Anreicherung im Verhältnis der CD14+ DC3 bei der durch die Schuppenflechte veränderten Haut. Es handelte sich dabei um die zwei Hauptzelltypen, die IL1B und IL23A co-exprimierten, zwei Zytokine, die für die Pathogenese der Schuppenflechte entscheidend sind. Diese Forschungsergebnisse legen nahe, dass das Abzielen auf CD14+ DC3 eine neue therapeutische Möglichkeit für die Behandlung von Psoriasis sein könnte und zeigen auch das Potenzial einer umfangreichen Datenbank hin, die wichtige Einblicke in die Hautbiologie bei gesunden und kranken Menschen liefern kann. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Experimental Medicine" veröffentlicht. 

(Ende)
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