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pte20210302029 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Reisvariante astol1 lässt Arsen abblitzen

Auch mehr vom Spurenelement Selen vorhanden - Mehr als 4.000 Arten untersucht


Reisanbau: astol1 lagert kaum Arsen an (Foto: pixabay.com, sasint)
Reisanbau: astol1 lagert kaum Arsen an (Foto: pixabay.com, sasint)

Heidelberg/Nanjing (pte029/02.03.2021/13:35) - Die auf arsenbelasteten Feldern gedeihende Reisvariante astol1 enthält deutlich weniger des für den Menschen giftigen Stoffes als andere Reispflanzen. Zugleich verfügt diese Variante über einen hohen Anteil des Spurenelements Selen. Das hat ein deutsch-chinesisches Forschungskonsortium unter der Leitung der Universität Heidelberg http://uni-heidelberg.de in Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Universität Nanjing im Zuge der Untersuchung von über 4.000 Reisvarianten festgestellt.

Punktmutation als Vorteil

astol1 zeichnet sich laut den Experten biologisch durch eine sogenannte Punktmutation in nur einem Protein aus: "Dieses Protein ist Teil eines Sensor-Komplexes und kontrolliert die Bildung der Aminosäure Cystein, die ein wichtiger Grundstoff für die Herstellung von Phytochelatinen ist. Diese Substanzen besitzen eine entgiftende Wirkung und werden von Pflanzen als Reaktion auf Schadstoffe gebildet, um diese zu neutralisieren", so der Heidelberger Forscher Rüdiger Hell. Das neutralisierte Arsen werde in den Wurzeln eingelagert, bevor es die essbaren Reiskörner erreiche und dem Menschen gefährlich werde.

Im Feldversuch enthielten astol1-Reiskörner ein Drittel weniger Arsen als herkömmliche Reiskörner, die ebenfalls dem arsenhaltigen Wasser ausgesetzt waren. Die Forscher fanden zudem einen um 75 Prozent erhöhten Anteil des lebensnotwendigen Spurenelements Selen, das etwa an der Produktion von Schilddrüsenhormonen beteiligt ist. Hinsichtlich der Kornausbeute unterscheidet sich astol1 nicht von gängigen Hochertrag-Reisvarianten. Diese Pflanze eignet sich daher in besonderer Weise für eine landwirtschaftliche Nutzung.

(Ende)
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