MIT-Forscher verjüngen das Immunsystem
Ältere sollen Krankheiten durch eine Optimierung der T-Zellen besser als bisher abwehren können
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Produktion von T-Zellen: Der Prozess lässt sich ankurbeln (Foto: NIAID/MIT)
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Cambridge (pte002/19.12.2025/06:05)
Die altersbedingte Schwächung des Immunsystems, die Ältere schneller erkranken und mehr Zeit zur Regeneration benötigen lässt, ist dank Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des Broad Institute umkehrbar. Sie haben Zellen in der Leber vorübergehend so programmiert, dass sie die Funktion der T-Zellen verbessern. Das kann den altersbedingten Rückgang der Thymusdrüse kompensieren, in der normalerweise die T-Zellen, auch weiße Blutkörperchen genannt, reifen - zentrale Akteure des adaptiven Immunsystems.
Gut für weiße Blutkörperchen
Die Forscher haben sogenannte Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) eingesetzt, um drei Schlüsselfaktoren in Mäuse einzuschleusen, die das Wachstum von T-Zellen fördern. Ältere Tiere, die so behandelt wurden, bildeten mehr T-Zellen aus und sprachen besser auf Krebs-Immuntherapien an. Wenn diese Art der Behandlung für den Einsatz bei Patienten weiterentwickelt wird, könnte sie Menschen helfen, im Alter ein gesünderes Leben zu führen, sagen die Forscher.
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