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pte20201211024 Technologie/Digitalisierung, Produkte/Innovationen

"Reactive Video" nimmt Rücksicht auf Sportler

Innovatives Hightech-System schaltet bei Bedarf automatisch auf Zeitlupen-Modus um


Bewegungen auf und vor dem Display gleichen sich an (Foto: Chris Clarke)
Bewegungen auf und vor dem Display gleichen sich an (Foto: Chris Clarke)

Lancaster/Stanford (pte024/11.12.2020/13:55) - Das neue interaktive Videosystem "Reactive Video" passt sich an die Fähigkeiten des Nutzers an, der beispielsweise Fitness- oder Yoga-Übungen nachmacht, die ein erfahrener Lehrer digital präsentiert. Entwickelt haben es Forscher der Lancaster University http://lancaster.ac.uk in Kooperation mit Kollegen aus Stanford http://stanford.edu und des mittlerweile geschlossenen FX Palo Alto Laboratory http://fxpal.com .

Kein Frust beim Training

Der Vorteil: Der Film passt sich an die Bewegungen und die Schnelligkeit des Betrachters an. Denn bisher übliche Videos können leicht zu Frust und sogar körperlichen Schäden führen, weil die Betrachter mit großem Ehrgeiz genauso gut sein wollen wie die Darsteller im Video. Dabei haben sie oft große Schwierigkeiten, die Übungen nachzuvollziehen. Reactive Video erfordert zudem keine neuen Aufnahmen und lässt sich auf vorhandene Videos anwenden.

Das System nutzt einen Kinect-Sensor, der normalerweise zur Steuerung von Videokonsolen dient, die neueste Skelett-Tracking-Software, die Bewegungen des Übenden erkennt sowie probabilistische Algorithmen, um Position und Bewegung von Gelenken und Gliedmaßen zu identifizieren - wie Ellbogen, Knie, Arme, Hände, Hüften und Beine. Diese Ergebnisse werden mit den Bewegungen des Instructors verglichen. Schließlich wird die Zeit ermittelt, die der Übende benötigt, um eine bestimmte Bewegung auszuführen. Diese dient dann der Steuerung des Videos. Dessen Geschwindigkeit wird an die Fähigkeiten des Übenden angepasst. So passen sich die Bewegungen des Übenden besser an das Vorbild an und Fehler werden vermieden.

Wichtig in Corona-Zeiten

"Seit den 1980er-Jahren und vor allem jetzt in Corona-Zeiten helfen Videos Menschen, aktiv zu bleiben. Sie haben damit eine Alternative zum Fitnessstudio und zu teuren Personal Trainern", sagt Christopher Clarke von der Lancaster University. Herkömmliche Videos würden kein Feedback geben und Tempo sowie Intensität der physischen Bewegung nicht an den Benutzer anpassen. "Wir wissen, dass das Ausführen von Bewegungen in Zeitlupe für das Lernen von Vorteil ist. Und wir wissen auch, dass es zu weniger körperlicher Belastung für unerfahrene Benutzer führt", schließt Clarke.

(Ende)
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