Medien

HIGHTECH

01.02.2023 - 12:15 | xSuite Group
01.02.2023 - 11:30 | pressetext.redaktion
01.02.2023 - 11:00 | BellEquip GmbH

BUSINESS

01.02.2023 - 18:55 | bet-at-home.com Entertainment GmbH
01.02.2023 - 18:55 | FH St. Pölten
01.02.2023 - 18:00 | results & relations Gesellschaft für Kommunikation GmbH

MEDIEN

01.02.2023 - 06:15 | pressetext.redaktion
31.01.2023 - 12:30 | pressetext.redaktion
31.01.2023 - 10:35 | goodRanking SEO & Online Marketing Agentur

LEBEN

01.02.2023 - 11:45 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
01.02.2023 - 11:45 | Neusiedler See Tourismus
01.02.2023 - 10:30 | pressetext.redaktion
pte20201007004 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Wirtschaft

Hollywood: Verzicht auf Vielfalt kostet Geld

Pro Film lassen sich namhafte Studios ohne Repräsentation im Schnitt 130 Mio. Dollar entgehen


"Black Panther": Vielfalt bringt Geld (Foto: youtube.com, Marvel Entertainment)

Los Angeles (pte004/07.10.2020/06:15) - Hollywood-Studios, die bei ihren Filmen auf Vielfalt verzichten, lassen sich damit durchschnittlich Umsätze von 130 Mio. Dollar (etwa 110 Mio. Euro) pro Film entgehen. Streifen wie der Marvel-Superheldenfilm "Black Panther" oder der Pixar-Animationsfilm "Coco" waren an den Kinokassen sehr erfolgreich und haben gezeigt, dass die Repräsentation verschiedener Bevölkerungsgruppen profitabel ist, wie eine Studie der University of California, Los Angeles http://ucla.edu zeigt.

"Ermächtigung von Menschen"

Studienautor Yalda T. Uhls gibt zu bedenken, dass Vielfalt authentisch und nicht nur oberflächlich angedeutet sein muss. "Zahlenmäßige Repräsentation vor und hinter der Kamera ist zwar wichtig, aber wirklich entscheidend ist die Ermächtigung von Menschen mit verschiedenen Hintergründen. Zum Beispiel müssen unter Autoren unterschiedliche Meinungen erlaubt sein und ein weites Netz beim Casting ausgeworfen werden", fordert der Wissenschaflter.

Insgesamt 109 Filme aus den Jahren 2016 bis 2019 haben die Forscher analysiert. Sie haben geschätzt, wie sich Vielfalt auf das Einspielergebnis auswirkt. Der Studie zufolge verlieren vor allem Blockbuster mit einem hohen Budget Einnahmen, wenn sie keine Repräsentation von verschiedenen Gruppen von Menschen bieten. Bei Kosten von 159 Mio. Dollar lassen sich Studios in diesem Fall etwa 32 Mio. Dollar, also 20 Prozent des Budgets, entgehen.

Vielfältig aufgestelltes Personal

"Eine Geschichte ohne authentische Inklusion bei Ethnien, Geschlechtern und sexuellen Ausrichtungen kann sofortige und signifikante Kosten haben", sagt Gerald Higginbotham, Koautor der Studie. Filme mit niedrigem Budget bieten meistens mehr Diversität als Blockbuster. Ein Beispiel ist der Oscar-Gewinner "Moonlight" aus dem Jahr 2016, dessen Produktion nur vier Mio. Dollar kostete. Dieser Streifen war mit einem weltweiten Einspielergebnis von 65 Mio. Dollar sehr profitabel.

Die Forscher empfehlen Studios, vor allem im Bereich Casting, ein vielfältig aufgestelltes Personal zu beschäftigen. Sie müssen auch explizite Richtlinien festlegen, um die Repräsentation von verschiedenen Blickwinkel zu garantieren. Die Beratung durch Experten sei auch wichtig, um bei Charakteren Stereotype zu vermeiden und sie authentisch zu gestalten.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: haas@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.801 Abonnenten
|
206.117 Meldungen
|
85.118 Pressefotos

IR-NEWS

01.02.2023 - 19:05 | SLM Solutions Group AG
01.02.2023 - 19:00 | SLM Solutions Group AG
01.02.2023 - 18:57 | SLM Solutions Group AG

TERMINE

15.02.2023 - 16:00
30.08.2023 - 10:00
Top