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Ebola-Ausbruch: Westafrika geht geeint vor

Weltgesundheitsorganisation prognostiziert monatelange Epidemie


Kampf gegen Ebola: Gemeinsames Vorgehen in Westafrika (Foto: WHO)
Kampf gegen Ebola: Gemeinsames Vorgehen in Westafrika (Foto: WHO)

Accra (pte009/04.07.2014/10:30) - Die Gesundheitsminister von elf westafrikanischen Ländern haben sich auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs in der Region geeinigt. Bei einer Dringlichkeitssitzung in Ghana versprachen die Minister eine bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des weltweit bisher tödlichsten Ausbruchs der Krankheit. Bis jetzt wurden 759 Menschen in Guinea, Liberia und Sierra Leone mit dem Virus infiziert. 467 der Erkrankten sind gestorben. Die zweitägige Sitzung wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) http://www.who.int einberufen. Die Organisation plant die Einrichtung eines Kontrollzentrums in Guinea. Ziel ist die Koordination der technischen Unterstützung.

Keiji Fukuda, Assistant Director-General für Gesundheitssicherheit und Umwelt der WHO, meinte, dass es unmöglich sei zu sagen, wie weit sich diese Epidemie noch ausbreitet. Er erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass er jedoch im besten Fall mit einigen weiteren Monaten rechne. "Ich hoffe sehr, dass es in den nächsten Wochen zu einer Trendänderung kommt und die Anzahl der Infektionen zurückgeht."

Hilfe wird nicht immer angenommen

BBC-Korrespondent Thomas Fessy betonte, dass das Informieren der Menschen und nicht das Schließen der Grenzen als die effektivste Möglichkeit zur Eindämmung des Ausbruchs angesehen wird. Kulturelle Bräuche und traditionelle Denkweisen haben laut Fessy in manchen Regionen die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit behindert und so zur Ausbreitung der Krankheit beigetragen. In manchen Fällen kam es zu Angriffen auf das Gesundheitspersonal, die eine Schließung der Notfallzentren notwendig machten.

Krankheit tötet bis zu 90 Prozent der Infizierten

Die WHO hat in den vergangenen Monaten bereits mehr als 150 Experten nach Westafrika entsandt. Es sei jedoch auch ein politischer Wille der Region selbst erforderlich, um ein rasches Eindämmen des Ebola-Ausbruchs zu ermöglichen. Die meisten Todesfälle waren in der Region um Guekedou in Guinea zu beklagen. Von dort stammten im Februar auch die ersten Meldungen über den Ausbruch der Krankheit. Laut Experten hat die Durchlässigkeit der Grenzen in dieser Region ermöglicht, dass sich die Krankheit über infizierte Menschen auf andere Länder ausgebreitet hat. Ebola wird durch den Kontakt mit den Körperflüssigkeiten einer infizierten Person übertragen. Bis zu 90 Prozent der Infizierten sterben an den Folgen der Krankheit.

(Ende)
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