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pte20130906011 Forschung/Entwicklung, Medizin/Wellness

6,5 Stunden: Japaner schlafen am wenigsten

Mediziner warnen jedoch vor Konzentrationsproblemen in der Arbeit


Wecker: Arbeit wichtiger als Schlaf (Foto: Rudolf Ortner/pixelio.de)
Wecker: Arbeit wichtiger als Schlaf (Foto: Rudolf Ortner/pixelio.de)

Washington (pte011/06.09.2013/11:45) - Amerikaner und Japaner schlafen weniger als alle anderen Menschen. Das haben Wissenschaftler in der "2013 International Bedroom"-Umfrage http://bit.ly/19lO8vF herausgefunden. Die Forscher untersuchten die Schlafgewohnheiten von US-Amerikanern, Japanern, Deutschen, Mexikanern, Engländern und Kanadiern. Den meisten Schlaf finden Mexikaner mit sieben Stunden und sechs Minuten.

Menschen schlafen immer weniger

Japaner schlafen der Studie zufolge am wenigsten. Mit sechs Stunden und 22 Minuten wochentags bilden sie das Schlusslicht. Amerikaner kommen immerhin auf sechs Stunden und 31 Minuten. Etwas länger schlafen Engländer: Sechs Stunden und 49 Minuten. Deutsche (sieben Stunden, eine Minute), Kanadier (sieben Stunden und drei Minuten). Mexikaner schlafen im Vergleich am längsten, wenn sie am folgenden Tag in die Arbeit gehen müssen. Wenn jedoch ein freier Tag oder das Wochenende in Aussicht steht, schlafen alle Untersuchten im Schnitt 45 Minuten länger.

Schlaf ist wichtig, darüber sind sich Experten längst einig. Trotzdem schlafen Menschen immer weniger. "Die Probleme nehmen in den letzten Jahren zu", stellt Kneginja Richter, Leiterin der Schlafambulanz am Klinikum Nürnberg http://klinikum-nuernberg.de , im Interview mit pressetext fest. Besonders deutlich werden die Probleme in Ländern, in denen Menschen viel leisten wollen. "Sie wollen arbeiten und verzichten dafür auf Schlaf", so Richter. Zehn Prozent der Deutschen schlafen sogar weniger als sechs Stunden, wenn ein Arbeitstag ansteht.

Ruhebedürfnis ist persönliche Angelegenheit

Wer zu wenig schläft, ist vor allem nicht aufnahmefähig. "Schlafmangel führt in erster Linie zu Konzentrationsstörungen", konstatiert die Medizinerin. Über ein Drittel der Deutschen sagt, es braucht sieben bis acht Stunden, um gut zu funktionieren. 37 Prozent der Japaner hingegen geben an, dass sechs bis sieben Stunden ausreichend wären. Mexikaner haben laut der Analyse ein höheres Schlafbedürfnis - 62 Prozent sagen, sie würden gerne acht Stunden oder mehr schlafen.

Medizinisch wären acht Stunden Schlaf und mehr durchaus sinnvoll, wie Richter erklärt. "80 Prozent der Menschen brauchen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. Bei den 30- bis 40-Jährigen ist das zumindest so", bekräftigt die Ärztin. Mit zunehmendem Alter nimmt das Schlafbedürfnis ab, "aber das Schlafbedürfnis ist individuell", sagt Richter. "Jeder sollte sich fragen, wie viel Schlaf er oder sie braucht."

(Ende)
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