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pte20130515003 Unternehmen/Wirtschaft, Auto/Verkehr

Mobilität wird für Amerikaner zur Nebensache

Wandel am Arbeitsmarkt lässt landesweiten Motorisierungsgrad sinken


Autobahn: Autofahren wird zunehmend zum Luxus (Foto: flickr/Highway Agency)
Autobahn: Autofahren wird zunehmend zum Luxus (Foto: flickr/Highway Agency)

Charlotte/Achim (pte003/15.05.2013/06:10) - Die Menschen in den USA fahren weniger Auto. Während 60 Jahre lang die Zahl der absolut und pro Kopf gefahrenen Kilometer stetig zunahm, ist sie seit Mitte des vergangen Jahres rückläufig. Insbesondere jüngere US-Amerikaner findet man immer seltener hinter dem Steuer, wie aus dem aktuellen U.S. Pirg Report http://bit.ly/10Faoef hervorgeht. Die Gründe dafür sind wirtschaftlicher Natur und hängen stark von dem sich dynamisch wandelnden Verhältnissen am Arbeitsmarkt ab. Hinzu kommen die hohen Kosten.

"Geld spielt beim Autofahren in den USA eine große Rolle. Der Treibstoff ist zwar günstig, doch die zurückgelegten Entfernungen sind größer als etwa in Deutschland", erklärt Unternehmensberater Bernd Höhne http://jobdot.de im Gespräch mit pressetext. Autofahren sei ein Kostenproblem, das man lange Zeit ognoriert habe.

Weniger Junge hinterm Steuer

Durch den Siegeszug des Internet und dem Eintritt in das digitale Zeitalter nimmt gleichzeitig auch der Zwang zur Mobilität ab. "Eine höhere Zahl an Internetnutzern geht einher mit einer geringeren Zulassungsrate", sagt Michael Sivak vom Transport Research Institute an der University of Michigan http://umtri.umich.edu . Das stimme überein mit der These, dass virtueller Kontakt das Bedürfnis nach realem Kontakt zwischen jungen Menschen reduziere.

Der Arbeitsmarkt wird zunehmend flexibler, was auch dazu führt, dass die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, immer öfter in Anspruch genommen wird. Insbesondere im Dienstleistungssektor und dabei vor allem in der IT-Branche ist das "Home Office" mittlerweile Gang und Gäbe. Während der Führerschein noch vor wenigen Jahrzehnten für junge Leute das symbolische Tor zur grenzenlosen Freiheit darstellte, erweben heutzutage in den USA immer weniger junge Menschen die Fahrerlaubnis bzw. verzichten auf den Kauf eines Autos.

Rezession spielt mit

Doch nicht das Internet trägt seinen Teil zu dieser strukturellen Entwicklung bei. Zu dem verhältnismäßig niedrigen Grad an Motorisierung trägt auch die Rezession in den Vereinigten Staaten ihren Teil dazu bei. Dazu zählen die während der Wirtschaftkrise schrumpfende Beschäftigungsquote sowie der stärkere Sparzwang privater Haushalte.

Nun liegt es auch an der Politik, eine passende Antwort auf diese Entwicklung zu finden. Die verkehrstechnische Infrastruktur in den USA bedarf dringend einer Generalsanierung. Straßen, Bahnlinien, Brücken und vieles mehr sind vielerorts in katastrophalem Zustand. Der U.S Pirg Report schlägt vor, im Zuge der sich ändernden Mobilität eine Kursänderung bei den nationalen Ausgaben vorzunehmen: "Wenn das Geld so rar ist, müssen wir sichergehen, dass wir keine Autobahnen bauen, die nicht gebraucht werden."

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sebastian Köberl
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