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pte20120111003 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Nutzung von Apps wächst auf Kosten des Internets

Facebook sorgt für Rückgang der Online-Zeit


Smartphone: hat den App-Boom ausgelöst (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)
Smartphone: hat den App-Boom ausgelöst (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)

Wien (pte003/11.01.2012/06:10) - Die Analysten von Flurry http://flurry.com haben herausgefunden, dass die Verwendung von Apps weiterhin zunimmt. User, die häufiger zu den Miniprogrammen greifen, verbringen dafür weniger Zeit im Internet. Auch mobiles Surfen ist davon betroffen. Angebote von großen Anbietern wie Facebook beschleunigen diesen Trend. "Ein Trend zu den Apps ist schon seit Jahren zu erkennen. Im Nachrichten-Bereich zum Beispiel werden die kleinen Programme immer besser und liefern maßgeschneiderte Angebote, die einen Besuch im Netz obsolet machen", erklärt Jan-Hendrik Senf, Consultant und Coach für Effektivität und Effizienz in Social Media http://janhendriksenf.de , gegenüber pressetext.

Mobiles Surfen rückläufig

Die durchschnittliche Zeit, die User pro Monat mit Surfen im mobilen Web verbracht haben, ist im Dezember 2011 erstmals seit 18 Monaten zurückgegangen. Im Juni betrug die Verweildauer noch 74 Minuten, im Dezember waren es lediglich 72 Minuten. Im gleichen Zeitraum ist die durchschnittlich mit Apps verbrachte Zeit von 81 auf 94 Prozent gestiegen. Laut Flurry sind diese Entwicklungen hauptsächlich auf eine Änderung im Verhalten der Facebook-User zurückzuführen. Auch die sinkende durchschnittliche Verweildauer auf der Facebook-Internetseite ist durch eine verstärkte Nutzung von Apps zu erklären.

Facebook-Apps gehören auf sämtlichen Betriebssystemen zu den meistverwendeten Anwendungen. Ein massenhaftes Umsteigen der User-Gemeinde auf den Zugang via App hat große Auswirkungen. "Das Momentum von Facebook ist momentan riesig", erklärt Senf. Durch den Zugriff der User über Apps gerät Facebook allerdings in ein Abhängigkeitsverhältnis zu den Betreibern der App-Stores. Das soziale Netzwerk arbeitet deshalb an einer eigenen Lösung. "Die Zusammenarbeit mit Firmen wie Apple ist ein zweischneidiges Schwert. Man muss Abgaben einkalkulieren, braucht dafür aber oft weniger bis bestenfalls keine Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Mit Web-Apps können die App-Stores leicht umgangen werdern", so Senf.

Schlacht um User

Aus strategischer Sicht ist es ein kluger Plan von Facebook, sich von den großen Konkurrenten Google und Apple zu distanzieren. Das soziale Netzwerk hat eine riesige User-Gemeinde, die auch eine eigene Lösung unterstützen wird. Facebook kann jeden Vorteil im Kampf um die Nutzer gebrauchen. Die Konkurrenten sind in vielen Geschäftsfeldern vertreten, während Facebook momentan nur als soziales Netzwerk tätig ist. "Die Angebote der Social-Media-Betreiber gleichen sich langsam an. Deshalb braucht Facebook auf längere Sicht eine möglichst breite Basis", erklärt Senf.

Die Verwendung von Apps wird auch in den kommenden Jahren noch zunehmen. Die Wachstumsraten gehen allerdings schon leicht zurück. "Viele Leute haben die notwendigen Geräte, aber kein App-Wissen. Die digitale Speerspitze, die sich viele Apps herunterlädt ist relativ klein. Heute braucht eine App einen klar erkennbaren Mehrwert, um heruntergeladen zu werden", sagt Senf.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Keßler
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