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pte20220818003 Umwelt/Energie, Produkte/Innovationen

Wertstoffe aus Polystyrol-Abfällen extrahiert

Neues Verfahren zum Recycling könnte laut US-Wissenschaftlern sogar wirtschaftlich arbeiten


Styropor-Flocken: Diese schützen Waren oft beim Transport (Foto: Silvia, pixabay.com)
Styropor-Flocken: Diese schützen Waren oft beim Transport (Foto: Silvia, pixabay.com)

Blacksburg/Santa Clara/Dalian (pte003/18.08.2022/06:10) -

Die Wertstoffe in Polystyrol, das als Styropor eingesetzt wird, lassen sich dank eines neuen Verfahrens von Forschern des Virginia Polytechnic Institute and State University http://vt.edu , der Dongbei University of Finance and Economics http://dufe.admissions.cn und der Santa Clara University http://scu.edu gezielt zurückgewinnen. Begehrt ist vor allem Diphenylmethan, das als dielektrische Flüssigkeit in der Elektrotechnik, als schwerflüchtiges Lösungsmittel für chemische Synthesen und Farbstoffe, Farbträger beim Bedrucken mit Dispersionsfarbstoffen, als Zusatz in Düsentreibstoffen, für die Seifenparfümierung und als Fixateur in der Geruchsstoffindustrie verwendet wird.

Wertvoller als Ausgangsmaterialien

Die Entwickler setzen kostengünstige Chemikalien und UV-Licht ein, um den Kunststoff aufzubrechen. Dann extrahieren sie durch Zugabe bestimmter Lösungsmittel Diphenylmethan, das weitaus wertvoller ist als der Kunststoff, aus dem es stammt. Nebenbei wird eine Art Rohbenzin und Asphalt als Nebenprodukte frei. Jedes Jahr werden auf der ganzen Welt hunderte Millionen Tonnen Kunststoffe produziert. Etwa 40 Prozent davon sind nur kurzzeitig in Gebrauch. Dann landen sie oft auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen, anstatt recycelt zu werden.

Die Wissenschaftler haben ihren Prozess an Proben von Polystyrol erfolgreich getestet, die sie auf einer lokalen Mülldeponie sammelten. Sie glauben, dass ihr Prozess leicht skalierbar ist und berechneten gleich die Kosten für den Bau einer entsprechend großen Anlage, die in der Lage ist, Produkte wie 4-Oxo-4-phenyl-buttersäure, 1,2-Diphenylmethan sowie Benzophenon herzustellen, allesamt begehrte Chemikalien. Sie kamen auf vergleichsweise bescheidene 1,28 Mio. Dollar. Damit sei ein wirtschaftlicher Betrieb möglich.

(Ende)
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