Toleranzgespräche 2026 wirbeln Staub auf
Demokratie-Werkstatt Denk.Raum.Fresach bilanziert zweistellig positiv
Fresach/Villach (pts021/29.05.2026/10:45)
Rund 1.500 BesucherInnen vor Ort und über 15.000 Online-Zugriffe an fünf Tagen, das ist die beachtliche Bilanz der 12. Europäischen Toleranzgespräche, die vom 17. bis 24. Mai im Kärntner Bergdorf Fresach stattfanden. Der neue Besucherrekord (+50 %) gegenüber den Vorjahren ist vor allem der Erweiterung des Programms mit einem Denk-Konzert (Kärntner Requiem) und einem gutbesuchten Literaturempfang in Villach zu verdanken. "Das Thema Widerstand und Verantwortung hat viel Staub aufgewirbelt", so die neue Obfrau der Demokratie-Werkstatt Denk.Raum.Fresach", Andrea Mattioli.
Direkt und im Livestream dabei waren im Schnitt pro Panel an die 500 TeilnehmerInnen (+25 % gegenüber 2025), im ausgewogenen Verhältnis 2:2 (Facebook:YouTube). Die Podiumsgespräche im Toleranzmuseum verfolgten vor Ort zwischen 80 und 120 BesucherInnen. Bei den Spitzen-Panels waren wie schon im Vorjahr bis zu 600 Interessierte vor Ort und im Livestream dabei. "Über 30.000 Aufrufe verzeichneten die insgesamt 15 Einzelveranstaltungen in der Woche vor Pfingsten online", freut sich der Internet-Verantwortliche Michael Zankl vom Denk.Raum.Fresach.
Das allgemeine Interesse am doch eher komplexen Jahresthema "Widerstand und Verantwortung" war beachtlich: Die Vormittagpanels des Europaforums (21.5.) und des Wirtschaftsforums (22.5.) waren die am stärksten aufgerufenen Veranstaltungen, mit jeweils bis zu 15.000 Aufrufen. Zusätzlich erreichten die Toleranzgespräche 2026 über 100.000 Personen über die sozialen Netzwerke. Die Website www.fresach.org verzeichnete in den Wochen rund um den Event täglich etwa 500 BesucherInnen, auch im Nachgang rechnen die Veranstalter mit anhaltend hohen Zugriffen.
Die neue Obfrau des Denk.Raum.Fresach, Superintendentin Andrea Mattioli, zeigte sich in ihrer Bilanz sehr zufrieden mit dem Echo. Die Toleranzgespräche 2026 sind gelungen, Thema und Referentinnen wurden äußerst gut angenommen, das zeigen die vielen positiven Rückmeldungen. Ich bin froh und dankbar, dass wir mit dieser Veranstaltung über die Grenzen Kärntens hinaus Wirkung erzeugen. Unsere Arbeit ist jedenfalls sinnstiftend für Gläubige jeder Konfession, die um Toleranz, Demokratie und Menschenrechte ringen."
Auch der Präsident des Kuratoriums, Hannes Swoboda, zollte den Verantwortlichen Lob und gratulierte zum gelungenen Programm. "Es waren rundum spannende und ideenreiche Toleranzgespräche, Mitwirkende wie BesucherInnen waren dankbar für die außerordentliche Gastfreundschaft der Gemeinde Fresach und der Stadt Villach als Veranstaltungsorte. Das gesamte Team vor Ort verdient einen Preis", so Swoboda. "Mit dem Thema haben wir vermittelt, dass Widerstand gegen Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft nur gelingen kann, wenn er mit Verantwortung einher geht und die möglichen Folgen berücksichtigt."
Die Europäischen Toleranzgespräche finden seit 2015 alljährlich zu Pfingsten statt und behandeln gesellschaftliche Entwicklungen und politische Bildung zu Fragen der sozialen Integration, Demokratie und Menschenrechte. Die Gespräche haben ihren Ursprung in den Fresacher Schriftstellertagungen, die von 1972 bis 1996 unter der Ägide des Kärntner SchriftstellerInnenverbands (KSV) stattfanden. Die 13. Europäischen Toleranzgespräche sind für 9. bis 15. Mai 2027 geplant.
Alle Panels der Toleranzgespräche 2026 zum Nachschauen auf: www.youtube.com/EuropaischeToleranzgesprache
Alle Fotos der #ETG26 sind frei zum Download auf: https://fotodienst.pressetext.com
Dokumente und Aussendungen auf: www.fresach.org
Denk.Raum.Fresach
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