Arbeitsgedächtnis: Ripples kommunizieren
Studie von US-Wissenschaftlern dient besserem Verständnis von Erkrankungen wie ADHS und Alzheimer
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Gehirnaktivität: Wirkungsweise von Ripples ist besser erforscht (Foto: Kohji Asakawa, pixabay.com)
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San Diego (pte016/18.08.2026/10:40)
Hochfrequente Gehirnwellen, sogenannte Ripples, dürften dazu beitragen, dass sich weit entfernte Hirnregionen für Aufgaben des Arbeitsgedächtnisses miteinander synchronisieren. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Leitung der University of California San Diego School of Medicine. Bisher wurden die Ripples bereits mit dem Langzeitgedächtnis in Zusammenhang gebracht. Es konnte jedoch nicht geklärt werden, ob die Ripples die neuronale Aktivität über große Distanzen auch während aktiver Kognitionsprozesse koordinieren.
Arbeitsgedächtnis entscheidet
Das Arbeitsgedächtnis ist für Aufgaben des Alltags von entscheidender Bedeutung. Dazu gehören das Navigieren an einem fremden Ort oder Erinnerungen an Informationen aus vergangenen Gesprächen. Die im Fachjournal "Nature Neuroscience" veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten Medizinern auch zu einem besseren Verständnis von Erkrankungen verhelfen, bei denen die Konnektivität des Gehirns betroffen ist, wie etwa bei ADHS oder Alzheimer.
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