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pte20221201019 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Südafrikas Medien beäugen China kritisch

Verhältnis zu Staatsmedien laut Studie des US-Thinktanks Freedom House traditionell ausgewogen


Johannesburg: China will seinen Einfluss auf Medien ausweiten (Foto: pixabay.com, misio)
Johannesburg: China will seinen Einfluss auf Medien ausweiten (Foto: pixabay.com, misio)

Johannesburg (pte019/01.12.2022/11:30) -

Die freie Presse in Südafrika zeigt sich weitestgehend immun gegenüber chinesischer Content-Beeinflussung. Laut Medienforscher Anton Harber von der University of the Witwatersrand besteht ein tiefes historisches Misstrauen gegenüber Staatsmedien. Der Journalismusprofessor bestätigt damit die Ergebnisse einer Studie des US-Thinktanks Freedom House. Dieses Misstrauen beruht laut Harber auf dem Erbe der Apartheid, die erst 1994 zu Ende ging. In dieser Zeit waren die Medien einer Zensur unterworfen.

Vielfältig und kritisch

Die Studie von Freedom House mit dem Titel "Beijing's Global Media Influence 2022" schätzt, dass alle Südafrikaner inklusive der Journalisten den Narrativen des chinesischen Staates sehr skeptisch gegenüberstehen. Trotz des Erfolgs der chinesischen Regierung beim Aufbau von Beziehungen mit der regierenden Afrikanischen Nationalkongress bleibt die Berichterstattung über China in südafrikanischen Medien insgesamt vielfältig und häufig kritisch.

Auch mit einer demokratischen Regierung und einer freien Presse in Südafrika, versucht die chinesische Regierung weiter, die südafrikanischen Medien zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie von Freedom House, für die 2022 der Einfluss der chinesischen Regierung auf 30 Länder untersucht wurde. Beobachtet wurde der Zeitraum von Januar 2019 bis Dezember 2021.

Content-Beeinflussung

Die StarTimes Group hat 20 Prozent in den lokalen Satellitenanbieter StarSat investiert, der Kanäle mit staatlichem chinesischem Fernsehen anbietet. Bei der StarTimes Group handet es sich laut der Studie um ein Unternehmen mit Beziehungen zur Kommunistischen Partei. Ein weiteres Beispiel ist die südafrikanische Independent Media, die rund 20 Zeitungen auf den Markt bringt. Seit 2013 gehört die Gruppe zu 20 Prozent einem chinesischen Konsortium, zu dessen Anteilseignern auch staatliche Medien gehören. Die digitale Version "Independent Online" ist die am zweithäufigsten gelesene News-Seite des Landes.

Independent Media veröffentlicht regelmäßig Content der chinesischen Nachrichtenagentur sowie die Sichtweisen des chinesischen Staates. "Keiner der Medienkanäle bringt viele negative Kommentare zu China", heißt es in der Studie. Zwischen 2020 und 2021 wurden 16 Artikel, Interviews und Ansprachen des chinesischen Botschafters und Generalkonsuls veröffentlicht. Zusätzlich gibt es für lokale südafrikanische Akademiker und Politiker, die die Linie Pekings unterstützen, Raum in den Zeitungen.

(Ende)
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