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pte20221128024 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen

Jeder zweite User fällt auf Social-Scams rein

Betrügereien mit perfiden Pishing-Links und Geschenkkarten laut Goodfirms am erfolgreichsten


Online-Shopping: nach wie vor ein wahres Paradies für Betrüger (Foto: pixabay.com, fancycrave1)
Online-Shopping: nach wie vor ein wahres Paradies für Betrüger (Foto: pixabay.com, fancycrave1)

Las Vegas (pte024/28.11.2022/12:30) -

Laut einer Studie von Goodfirms sind rund 47 Prozent der User sozialer Medien beim Online-Shopping bereits auf Scams hereingefallen. Social-Media-Websites bieten zudem weiter Setups mit geringen Kosten an, die eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass Menschen online leicht betrogen werden können. Die Scams schädigen auch die Wirtschaft. Scams mit Pishing-Links und Geschenkkarten sind laut der Studie durchaus erfolgreich: 36,7 Prozent der Befragten wurden bereits Opfer von diesen Betrugsmaschen.

Ahnungslose Nutzer als Ziel

Scams mittels Pishing-Links sind die häufigste Art von Scam und zielen auf Daten der Betroffenen ab. Scams mittels Geschenkkarten versprechen falsche einlösbare Geschenkkarten von beliebten Plattformen wie Amazon, die bares Geld wert sein sollen. Darüber hinaus gaben 33 Prozent der Teilnehmer an, dass sie schon auf Hilfe-Scams hereingefallen sind. Ein falscher Mitarbeiter eines Unternehmens gibt dabei vor, in einer Notsituation zu helfen und verlangt dafür Geld. Job-Scams wiederum scheinen mit 30 Prozent aller Scams einen großen Anteil auszumachen. Hier werden falsche Jobanzeigen gepostet, um an die privaten Infos einer Person zu gelangen.

Bei sogenannten Targeted-Advertising-Scams wird eine falscher Online-Shop in Umlauf gebracht. Auch hier sollen die persönlichen Daten gestohlen werden. Es gibt zahlreiche weitere Scams. Aufgrund ihrer geringen Verbreitung im Vergleich mit den bereits genannten, listet die Studie mit 23,3 Prozent noch "Cloned/Hacked Account Scams" auf, Investment-Scams mit 16,7 Prozent. Auf Lotterie-Scams und Betrug mit Fake-Account-Scams entfallen 13,3 Prozent. Quiz/Pooling- und Romance-Scams liegen bei rund 6,7 Prozent, gefolgt vom Fake-Ticket-Scam mit sehr niedrigen 2,1 Prozent.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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