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pte20221129003 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Stromtherapie tötet Krebszellen im Gehirn ab

Gleichzeitig wird Chemotherapie effektiver - Experten prüfen Option für eine lokale Behandlung


Gewitter im Gehirn: Strom tötet die gefährlichsten Hirntunmore (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)
Gewitter im Gehirn: Strom tötet die gefährlichsten Hirntunmore (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Saskatoon/Schanghai (pte003/29.11.2022/06:10) -

Forscher der University of Saskatchewan (USask) haben mit Kollegen der Fudan-Universität und der Shanghai University eine neue Methode entwickelt, um Hirntumorzellen abzutöten und gleichzeitig das empfindliche Gewebe um sie herum zu erhalten. Die Technik hat auch einen bemerkenswerten Nebeneffekt: Sie macht eine bisher weitgehend wirkungslose Chemotherapie bei Hirntumoren plötzlich effektiv.

Wirksam gegen Glioblastom

In dem Verfahren werden lange Nadeln durch den Schädel gestoßen und elektrische Strompulse in den so genannten Glioblastom-Tumor gesendet. Diese zerstören die Zellen, ohne das gesunde Umfeld zu beeinträchtigen. Die Krebszellen reagieren auf elektrische Ströme, die für gesunde Zellen harmlos sind. An Glioblastom, der aggressivsten und tödlichsten Form von Hirntumor, leidet einer von 25.000 Kanadiern, von denen nach der Erstdiagnose nur sechs Prozent länger als fünf Jahre überleben.

Gewissermaßen nebenbei haben die Wissenschaftler entdeckt, dass ein solcher Eingriff die Blut-Hirn-Schranke vorübergehend außer Kraft setzt. Das ist eine semipermeable Membran, die nur winzige Moleküle aus dem Blut in das Gehirn gelangen lässt, um dieses vor Schadstoffen zu schützen. Medikamente, die bei einer Chemotherapie eingesetzt werden, sind oftmals so groß, dass nur winzige Mengen die Membran passieren können, die nahezu wirkungslos sind.

Tests an Modell-Krebszellen

"Patienten mit Hirntumoren haben jetzt möglicherweise eine andere Option für eine lokale Behandlung, bei der der Schädel nicht geöffnet wird und keine Hitze oder Strahlung erforderlich sind", sagt der Hirnchirurg Mike Moser von der Universität in Saskatoon. Das von der USask geleitete Forschungs-Team hat 3D-Modelle von Krebszellen erstellt, um zu testen, wie diese durch örtlich eng begrenzte hochfrequente elektrische Felder zerstört und gleichzeitig die Risiken für umliegendes Gewebe und Blutgefäße minimiert werden können.

(Ende)
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