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pte20221128001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Polypillen könnten viele Millionen Leben retten

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlieren laut aktuellen Studienergebnissen damit ihre Schrecken


Polypillen: Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv verhindern (Foto: mcmaster.ca)
Polypillen: Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv verhindern (Foto: mcmaster.ca)

Genf/Hamilton (pte001/28.11.2022/06:00) -

Polypillen könnten Millionen vorzeitige Todesfälle, Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern, so die Kardiologen Fausto Pinto, Präsident der World Heart Federation, und Salim Yusuf, Executive Director des Population Health Research Institute (PHRI), der auch emeritierter Professor für Medizin an der McMaster University ist. Unter Polypille versteht der Mediziner eine Kombination von Blutdrucksenkern, einem Statin zur Senkung des LDL-Cholesterins, besser bekannt als "schlechtes Cholesterin", und niedrig dosiertem Aspirin.

Prävention nur mäßig erfolgreich

Jedes Jahr leiden etwa 54 Mio. Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD). 15 Mio. von ihnen sterben an den Folgen, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung. "Die derzeitige Strategie zur primären und sekundären Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist in den meisten Ländern, einschließlich denen mit hohem Einkommen, nur mäßig erfolgreich. Weniger als 20 Prozent der Menschen, die noch keine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten, würden vorbeugend behandelt", sagt Yusuf.

Die Polypille wurde bereits in den frühen 2000er-Jahren als Mittel vorgeschlagen, um CVD erheblich und kostengünstig zu reduzieren. Doch durchgesetzt hat sie sich nicht. Dass sie wirkt, zeigen jetzt Daten aus drei unabhängigen, großen und langfristigen Studien in der Primärprävention und einer in der Sekundärprävention. Herzinfarkte und Schlaganfälle seien durch die Verabreichung von Polypillen um 35 bis 50 Prozent reduziert worden. "Jetzt ist es an der Zeit, die Polypille umfassend einzusetzen", so Pinto.

Vorschläge zur raschen Umsetzung

Die beiden Kardiologen schlagen vor, Pharmaunternehmen zu animieren, in die Entwicklung und Prüfung von Polypillen zu investieren - insbesondere neuere Polypillen mit größeren blutdrucksenkenden Wirkungen. Die Herstellung mit generischen Komponenten und die Vermarktung von Polypillen zu günstigen Preisen würden nicht nur Menschenleben retten, sondern auch für die Hersteller aufgrund des massenhaften Einsatzes profitabel sein.

Polypillen sollten auch in die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation in den Leitlinien für die primäre und sekundäre Prävention von CVD aufgenommen werden, heißt es. Zudem sollte die Polypille mit Lifestyle-Ratschlägen zur CVD-Prävention von ausgebildeten nicht-ärztlichen Gesundheitsfachkräften kombiniert werden.

(Ende)
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