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ptp20130508013 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

Spartugend wächst, während die Zinsen fallen

Der Sparer ist Samariter wider Willen


www.bankenvergleich.de - Das Finanzportal
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Trier (ptp013/08.05.2013/10:00) - Wie eine Meldung der Bundesbank vom 3.5.2013 ausweist, betrug das Geldvermögen der privaten Haushalte am Ende des Jahres 2012 rund 4.939 Milliarden Euro. Es ist seit dem Vorjahr um knapp 229 Milliarden Euro gestiegen. Das ist eine Steigerung von 4,9 Prozent.

Zum Geldvermögen zählen Bargeld und Sichteinlagen, Termingelder, Spareinlagen und Sparbriefe, aber auch Wertpapiere, Aktien und Ansprüche gegenüber Versicherungen.

Zu den Sichteinlagen zählen übrigens auch Tagesgeldkonten und nicht nur die Vermögen auf den Girokonten. Bargeld und Einlagen machen den größten Teil des Geldvermögens aus.

Das zeigt, die Deutschen sind erfolgreiche und beflissene Sparer und sie setzen mehrheitlich auf Sicherheit und meiden Risiken. Verständlich, denn die klassischen Sparprodukte sind eine andauernde Erfolgsgeschichte, während die Gehversuche auf dem Börsenparkett für viele Kleinanleger eine Rutsch- und Zitterpartie bedeuten, die sie mit Verlusten hinter sich gelassen haben.

Samariter wider Willen?

Sparen muss belohnt werden, so sollte man jedenfalls meinen. Oder ist es nicht doch eher so, dass die Bürger die Zeche für Bankenpleiten und marode EU-Mitgliedsstaaten zahlen müssen? Mit Steuergeldern wurden Banken und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gerettet. Um die Wirtschaft anzukurbeln und die Wackelkandidaten unter den Banken zu stabilisieren, hat die Europäische Zentralbank den Leitzins abermals gesenkt, mit dem Effekt, dass die Zinsen anhaltend sinken. Die Realrendite der kleinen Sparer schrumpft damit immer mehr zusammen und tendiert gegen null. Das Sparen wird nicht belohnt!

Kalte Enteignung nennen das die Branchenkenner und weisen darauf hin, dass es durchaus gewollt ist, dass die Kleinanleger jetzt auf Umwegen zur Kasse gebeten werden. Auf der anderen Seite, so wird gewarnt, verleiten die billigen Gelder der EZB die "Großen" dazu, in Projekte zu investieren, die sonst einer kritischen Prüfung nicht standhalten würden. Die Kritik an der Sinnhaftigkeit dieser Steuerung durch die EZB wird lauter, ist aber auch nicht so vehement, dass der sparende Bürger den Eindruck gewinnen könnten, es gäbe eine Reaktion der Verantwortlichen, die mehr ist als "talk". Fehlt es den Sparern womöglich an Interessenvertretern?

Keine Optionen für den Sparer?

Der Sparer wird sich mit einer sinkenden Realrendite abfinden müssen, oder aber das Risiko suchen. Das simple Sparen hat aber immer noch einen Vorteil! Geld, das man zur Seite legt, behält seinen Wert. Lediglich die Zinsgewinne werden weniger. Im schlimmsten Fall muss man leichte Verluste durch die Inflation hinnehmen. Spekulieren kann bedeuten, das nicht nur die Gewinne ausbleiben, sondern auch dass das Vermögen zum Teil verloren geht. Eine höhere Risikobereitschaft ist wohl kaum zu erwarten und auch nicht zu empfehlen. Von Bankenseite wird schon jetzt die Befürchtung geäußert, die Sparer könnten die Lust an den Sparprodukten verlieren, wenn die Renditechancen zusehends geringer werden.

Doch schon jetzt hätten viele Bürger die Chance, ganz ohne Risiko, besser anzulegen. Viele Gelder liegen auf Girokonten, ganz ohne Verzinsung. Mehr Geld findet sich zu niedrigen Zinsen auf Sparbüchern oder schon seit mehr als drei Jahren unbeachtet auf Geldmarktkonten.

Daraus kann man einiges ablesen. Viele Verbraucher kommen nicht dazu, sich um bessere Konditionen für ihr Erspartes zu kümmern. Das kann dem Faktor Zeit oder dem Faktor Wissen zugeschrieben werden.

Eigeninitiative zeigen heißt die Lösung!

Das nötige Wissen zu Tagesgeldkonten bietet das Internet in Hülle und Fülle. Zahlreiche Vergleichsportale, wie www.bankenvergleich.de stellen ausreichende Informationen bereit um mit Tagesgeld oder Festgeld umgehen zu können. Der Zeitfaktor ist überschaubar, auch Dank der Bemühungen seitens der Banken, die Konteneröffnung einfach und benutzerfreundlich zu halten. Es ist wohl eher ein Problem der Organisation, das Thema Geldanlage auch im Alltag unterzubringen. Bankenvergleich.de bietet den Nutzern einen monatlichen Newsletter als "Gedächtnisstütze". Der Newsletter zeigt dabei die aktuellen Spitzenangebote und bietet Hintergrundinformationen, um die Marktentwicklung nachvollziehen zu können. Zehn Minuten im Monat sollten ausreichen, um die Geldanlage auf einem aktuellen Stand zu halten.

Dem Sparer bleibt ein begrenzter Handlungsspielraum

Der Sparer sollte nicht die Motivation verlieren, das Mögliche zu unternehmen, um sein Geld so gewinnbringend wie möglich, aber sicher, anzulegen. Aktuell kann mit Tagesgeld und Festgeld eine Rendite erwirtschaftet werden, die den Kaufkraftverlust ausgleicht. Wer mehr will, muss auch bereit sein, Lehrgeld zu zahlen.

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