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ptp20260609011 in Leben

Spanische Scientology-Stiftung Mejora begeht Welttag der kulturellen Vielfalt

Experten, Religionsvertreter und Kulturschaffende kamen in Madrid zu einem Dialogforum zusammen


Teilnehmer der Podiumsdiskussion (Foto: Scientology-Kirche)
Teilnehmer der Podiumsdiskussion (Foto: Scientology-Kirche)

München/Madrid (ptp011/09.06.2026/10:00)

Die spanische Scientology-Stiftung Mejora hat in Madrid den Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung mit einer öffentlichen Veranstaltung begangen. Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, Experten, Kulturschaffende und gesellschaftliche Akteure kamen zusammen, um über Zusammenleben, Menschenrechte und den Wert kultureller Vielfalt in der heutigen Gesellschaft zu diskutieren.

Die Veranstaltung fand im nationalen Hauptsitz der Scientology-Kirche in Madrid statt und wurde von Mónica Muñoz, Direktorin für öffentliche Angelegenheiten der Scientology-Kirche Spanien, moderiert. Die Diskussion leitete Isabel Ayuso Puente, Kuratoriumsmitglied der Fundación Mejora, die die Bedeutung von gegenseitigem Verständnis, Toleranz und Zusammenarbeit zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Überzeugungen hervorhob.

Zum Auftakt präsentierte die peruanische Folkloregruppe Tusuk Pisku den traditionellen Tanz "Cholones de Rupa Rupa" aus dem Amazonasgebiet. Die Darbietung bot den Gästen einen Einblick in das kulturelle Erbe Perus und verdeutlichte, wie kulturelle Traditionen Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander verbinden können.

An der Podiumsdiskussion beteiligten sich Clarisa Nieva von der Bahá'í-Gemeinde Spaniens, Fernando Hernández von der Abteilung für Diversity-Management der Madrider Stadtpolizei, der Flamenco-Gitarrist und Komponist Tito Losada sowie die Menschenrechtsaktivistin Denise González. Im Mittelpunkt standen Fragen des interkulturellen Zusammenlebens, der Religionsfreiheit, der Menschenrechte und der Rolle von Bildung beim Abbau von Vorurteilen.

Denise González erläuterte die Bedeutung des mexikanischen "Tags der Toten" und beschrieb das Fest als Ausdruck von Erinnerung, Liebe und menschlicher Verbundenheit. Viele Traditionen erschlössen sich erst durch das Verständnis ihres kulturellen Hintergrunds und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung.

Tito Losada berichtete über seine Erfahrungen als Angehöriger der Roma-Gemeinschaft und über die Herausforderungen, mit denen diese bis heute konfrontiert ist. Dabei hob er die Rolle von Kunst und Kultur beim Aufbau von Brücken zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und beim Abbau von Stereotypen hervor.

Fernando Hernández stellte die Arbeit der auf Vielfalt spezialisierten Einheit der Madrider Stadtpolizei vor. Zu ihren Aufgaben gehören die Prävention von Hasskriminalität, interkulturelle Vermittlung sowie der Schutz grundlegender Rechte und Freiheiten. Er betonte die Bedeutung von Menschenwürde, Religionsfreiheit und gegenseitigem Respekt als Grundlagen eines friedlichen Zusammenlebens.

Clarisa Nieva sprach über das Bahá'í-Prinzip der "Einheit in der Vielfalt". Sie verwies darauf, dass kulturelle und religiöse Unterschiede eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellen und dass ein erfolgreiches Zusammenleben aktives Miteinander und gemeinsame Begegnungsräume erfordert.

Isabel Ayuso Puente erklärte, dass die Fundación Mejora mit ihren Projekten den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen fördern möchte. Sie erinnerte zudem daran, welche Bedeutung Scientology-Gründer L. Ron Hubbard der spirituellen Entwicklung des Menschen und dessen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft beimaß.

Zum Abschluss betonten die Teilnehmer die Bedeutung persönlicher Begegnungen und offener Gespräche für den Abbau von Vorurteilen und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dialogforen dieser Art seien wichtige Instrumente, um gegenseitiges Verständnis, Respekt und Zusammenarbeit in einer vielfältigen Gesellschaft zu fördern.

Die Fundación para la Mejora de la Vida, la Cultura y la Sociedad engagiert sich für Bildungs-, Kultur- und Sozialprojekte in den Bereichen Menschenrechte, Toleranz, Prävention und gesellschaftliches Zusammenleben. Ziel der Stiftung ist es, Initiativen zu fördern, die zum sozialen Wohl und zum besseren Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung beitragen sollen.

Scientology-Kirche in Spanien anerkannt

Die Scientology-Kirche ist in Spanien offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt. Im Jahr 2007 entschied das Nationale Gericht Spaniens zugunsten der Eintragung der Scientology-Kirche in das Register religiöser Körperschaften. Das Urteil wurde später rechtskräftig und gilt als bedeutende Entscheidung zur Religionsfreiheit in Spanien.

Heute ist die Scientology-Kirche in Spanien mit Kirchen, Missionen sowie zahlreichen sozialen und Bildungsinitiativen vertreten. Dazu gehören Aktivitäten in den Bereichen Drogenprävention, Menschenrechtsbildung und ehrenamtliche Hilfeleistungen.

(Ende)
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