Mandela-Tag in Kopenhagen: Scientology fördert Dialog über Menschenrechte
Gemeinsam für Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt
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Veranstaltung zum Nelson Mandela Tag (Foto: Scientology Kirche)
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München/Kopenhagen (ptp019/30.07.2026/11:00)
Diplomaten, politische Vertreter und Organisationen der Zivilgesellschaft kamen in der Scientology-Kirche in Kopenhagen zusammen, um den Nelson-Mandela-Tag zu begehen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Menschenrechtserziehung, Gleichberechtigung und die Zusammenarbeit für eine stärkere Verankerung der Menschenrechte im Alltag.
Rund 50 Gäste nahmen an dem Tag der offenen Tür teil, darunter Vertreter von Youth for Human Rights, der European Muslim Initiative for Social Cohesion (EMISCO), Soteria International und der Universal Peace Federation. Ziel des Treffens war es, den Austausch zwischen den Organisationen zu fördern und gemeinsame Ansätze für Menschenrechte, Frieden und soziale Inklusion zu entwickeln.
Der Nelson-Mandela-Tag wird jährlich am 18. Juli begangen. Die Vereinten Nationen riefen ihn 2009 ins Leben, um Nelson Mandelas Einsatz für Demokratie, Versöhnung, Menschenrechte und eine Kultur des Friedens zu würdigen. Der Gedenktag erinnert zugleich an sein jahrzehntelanges Engagement für Freiheit und Gerechtigkeit und ermutigt dazu, diese Werte im täglichen Leben umzusetzen.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die praktische Bedeutung der Menschenrechte im Berufs- und Alltagsleben. Ein ehemaliges Mitglied des dänischen Parlaments sprach über die Verantwortung von Arbeitgebern, Beschäftigten und öffentlichen Einrichtungen, Diskriminierung entgegenzuwirken und Gleichberechtigung aktiv zu fördern.
Weitere Beiträge kamen von einem diplomatischen Vertreter sowie einem Teilnehmer, der Nelson Mandela bereits als Schüler persönlich kennengelernt hatte. Trotz unterschiedlicher Erfahrungen betonten die Redner übereinstimmend die bleibende Bedeutung von Menschenwürde, Versöhnung und friedlichem Zusammenleben.
Bashy Quraishy, Generalsekretär von EMISCO, dankte der Scientology-Kirche für die Ausrichtung der Veranstaltung. Würde und Gleichberechtigung seien unverzichtbare Grundlagen für die Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen. Jonathan Skjaltholt von Soteria International hob hervor, dass Frieden und gegenseitiger Respekt mit den Entscheidungen jedes Einzelnen beginnen.
Menschenrechtsbildung ausgezeichnet
Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung von Youth for Human Rights International und Youth for Human Rights Denmark. Die internationale Organisation feiert 2026 ihr 25-jähriges Bestehen, während die dänische Initiative seit 20 Jahren Bildungsarbeit zu den Menschenrechten leistet. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die durch Unterrichtsmaterialien, audiovisuelle Medien und öffentliche Veranstaltungen insbesondere jungen Menschen vermittelt werden.
Die Scientology-Kirche und einzelne Scientologen unterstützen Youth for Human Rights sowie die Schwesterinitiative United for Human Rights im Rahmen ihrer internationalen Bildungsarbeit. Die Programme orientieren sich an dem von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard formulierten Grundsatz, dass Menschenrechte nicht nur bekannt sein, sondern auch im täglichen Leben angewendet werden sollten.
Zum Abschluss betonte Ivan Arjona, Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, dass der Schutz der Menschenrechte nicht allein Aufgabe staatlicher Institutionen sei. Ebenso entscheidend seien Bildung sowie die täglichen Entscheidungen von Menschen in Schulen, am Arbeitsplatz, in ihren Nachbarschaften und in der Zivilgesellschaft.
Die Teilnehmer beendeten die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Bekenntnis zu Dialog, Bildung und Zusammenarbeit. Einigkeit bestand darüber, dass Menschenrechtserziehung dazu beitragen kann, Diskriminierung entgegenzuwirken und die in internationalen Abkommen verankerten Rechte im Alltag wirksam umzusetzen.
(Ende)| Aussender: | Scientology Kirche Deutschland e.V. |
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