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ptp20260807022 in Leben

Arthena Maxx: Wenn Kunst zur Asset‑Klasse wird

"3 Positionen des Frauenzeitalters" in der Gallery Steiner


Arthena MAXX: "Frauenposition - Stimme der Erde" (Bild: Arthena MAXX)
Arthena MAXX: "Frauenposition - Stimme der Erde" (Bild: Arthena MAXX)

Wien (ptp022/07.08.2026/12:29)

Nach ihrem vielbeachteten Forbes Austria‑Porträt und dem Kurier‑Bericht über transparente Kunstbewertung präsentiert die internationale Künstlerin Arthena Maxx nun ihre Werke in der Ausstellung "3 Positionen des Frauenzeitalters" in der Gallery Steiner, Wien. Ihre Arbeiten verbinden feministische künstlerische Ausdruckskraft mit ökonomischer Intelligenz – Kunst als Sachwert, als Portfolio‑Diversifikation, als "Passion Investment".

Die Ausstellung zeigt, wie Kunst und Finanzwelt einander begegnen können: als Resonanzraum für Werte, Haltung und nachhaltige Investition. Arthena Maxx steht dabei exemplarisch für eine neue Generation von Künstler:innen, die Kunst nicht nur schafft, sondern wertbildend denkt und der Frauenkunst eine internationale Gleichstellung darbietet.

In ihrer aktuellen Werkserie knüpft sie bewusst an die radikale feministische Bildsprache von VALIE EXPORT an – jedoch nicht als Wiederholung, sondern als Weiterentwicklung in das 21. Jahrhundert, in dem die Realität von Frauen neue, drängende Themen aufwirft.

Ihre Arbeiten greifen jene gesellschaftlichen Spannungsfelder auf, die den Feminismus heute wieder mit voller Kraft aufleben lassen: Gewalt gegen Frauen, Femizide, K.o.-Tropfen, sexualisierte Übergriffe, die strukturelle Belastung von Alleinerzieherinnen – von denen ein großer Teil keine Alimente erhält –, die anhaltenden MeToo‑Erfahrungen, Machtmissbrauch gegenüber Frauen und die Tatsache, dass jede dritte Frau in Europa körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt ist.

Arthena Maxx transformiert diese Realität nicht in dokumentarische Schwere, sondern in eine visuelle Sprache der Selbstermächtigung, die ökonomische und gesellschaftliche Systeme gleichermaßen adressiert. Ihre Werke zeigen Frauen nicht als Opfer, sondern als Akteurinnen, die ihre Stimme, ihr Kapital, ihre Körperlichkeit und ihre Zukunft zurückfordern.

Damit entsteht eine künstlerische Position, die feministische Haltung mit einem neuen Verständnis von Wert, Ownership und Selbstbestimmung verbindet – ein Feminismus, der nicht nur protestiert, sondern kapitalisiert, verhandelt und gestaltet. Die Frau als schöpferische Quelle, die sich aus der Erde erhebt und ihre Stimme in Farbe, Form und Bewegung artikuliert.

Die Vernissage wird zum Treffpunkt für Family Offices, Private Banker, Asset Manager und Kunstsammler sowie Frauenkunstmäzene: innen, die Kunst als Teil ihrer Investment- und Sammlerstrategie verstehen.

Termin: Donnerstag, 20. August 2026, 19 bis 22 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Ort: Gallery Steiner, Kurrentgasse 4, 1010 Wien

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 12. September 2026.

(Ende)
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