Hightech

HIGHTECH

25.09.2020 - 11:00 | Schneider Electric GmbH
25.09.2020 - 10:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 09:45 | Canon Austria GmbH

BUSINESS

25.09.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 11:10 | PRofessional PR
25.09.2020 - 10:40 | B&C Privatstiftung

MEDIEN

25.09.2020 - 13:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 10:30 | Kelly Ges.m.b.H.
25.09.2020 - 06:10 | pressetext.redaktion

LEBEN

25.09.2020 - 15:30 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
25.09.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion
25.09.2020 - 10:30 | Verein "Spielerhilfe"
pte20200805004 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Solarstrom kommt nun auch aus dem Treibhaus

Ertragreichere Ernten realisierbar - Landwirte profitieren zudem von Eigenenergienutzung


Treibhaus mit Photovoltaik-Folien auf dem Dach (Foto: Paolo Bombelli, cam.ac.uk)
Treibhaus mit Photovoltaik-Folien auf dem Dach (Foto: Paolo Bombelli, cam.ac.uk)

Cambridge (pte004/05.08.2020/06:15) - In Treibhäusern gedeihen künftig nicht nur Tomaten, Salate, Radieschen und Blumen. Sie produzieren zusätzlich auch Strom, wie Forscher der University of Cambridge http://cam.ac.uk meinen. Dazu werden sie mit halbtransparenten Solarzellen bedeckt, die nur einen Teil des Sonnenlichts passieren lassen - praktischerweise gerade jenen, den die Pflanzen brauchen. Der andere Teil wird in Strom umgewandelt. Den können die Besitzer selbst nutzen und damit auf den Kauf von teurem Netzstrom verzichten.

Mittelmeerraum als Modell

Das Team um Paolo Bombelli hat die Wertsteigerung für den Anbau von Spinat errechnet. Der kombinierte Ertrag an Gemüse und Strom lag um 35 Prozent höher als bei der Produktion in einem normalen Gewächshaus. Der Wert des erzeugten Stroms wurde unter der Annahme berechnet, dass er in das nationale italienische Netz eingespeist wird. Wegen der besseren klimatischen Bedingungen im Mittelmeerraum arbeiteten die Forscher mit Daten aus Italien.

"Es handelt sich um eine ziemlich konservative Schätzung des finanziellen Gesamtwerts dieses Systems. Der Nutzen wäre viel größer, wenn der Landwirt den Strom selber nutzen würde", sagt Biochemiker Christopher Howe. Die Versuche fanden mit Spinat und Basilikum statt. Es zeigte sich, dass die erzeugten Mengen geringer waren als in normalen Treibhäusern. Doch beide wiesen eine höhere Konzentration an Proteinen auf.

Längere Stängel, größere Blätter

"Da die weltweite Nachfrage nach Proteinen weiter wächst, sind Techniken, die die Proteinmenge in Pflanzenkulturen erhöhen, äußerst vorteilhaft", so Bombelli. Weiterer Vorteil der Agrophotovoltaik: Zumindest die Spinatpflanzen hatten längere Stängel und größere Blätter. Während Solarkraftwerke oft Flächen verbrauchen, die landwirtschaftlich nutzbar wären, geht bei der Bestückung von Treibhäusern mit Solarzellen kein Landverlust einher, heißt es.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: kempkens@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.403 Abonnenten
|
183.386 Meldungen
|
75.043 Pressefotos

IR-NEWS

25.09.2020 - 20:00 | SCI AG
25.09.2020 - 18:45 | BAWAG Group AG
25.09.2020 - 18:30 | 4basebio AG
Top