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pte20211201004 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Rauchen schadet auch zukünftigen Babys

Forscher der Southampton University untersuchen Einfluss von Zigaretten auf das Geburtsgewicht


Rauchen: ist bereits in geringen Mengen schädlich (Foto: Pexels, pixabay.com)
Rauchen: ist bereits in geringen Mengen schädlich (Foto: Pexels, pixabay.com)

Southampton (pte004/01.12.2021/06:10) - Rauchen während der Schwangerschaft schadet nicht nur dem ersten, sondern auch zukünftigen Babys. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Southampton University http://southampton.ac . Im Gegensatz zu Babys nicht-rauchender Frauen kommen diese häufiger mit einem geringeren Geburtsgewicht auf die Welt.

Rauchstopp ab Kinderwunsch

"Der Rauchstopp ist immer sinnvoll, Frauen sollten jedoch spätestens mit Beginn eines Kinderwunsches aufhören zu rauchen. Hier geht es um eine langfristige Verhaltensänderung, die nicht nur der Schwangerschaft zuliebe passiert und mit einem Neugeborenen sofort wieder aufgenommen wird. Auch im Prozess der künstlichen Befruchtung ist die Wahrscheinlichkeit des Gelingens rauchfrei größer", sagt Sophie Meingassner, fachliche Leitung des Rauchfrei Telefons http://rauchfrei.at , im Gespräch mit pressetext.

Laut der Studie beeinflusst das Rauchen während der ersten Schwangerschaft auch das Geburtsgewicht künftiger Babys - auch wenn eine Mutter vor der zweiten Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhört. Mütter, die nur zwischen ihren Schwangerschaften geraucht haben, weisen jedoch kein höheres Risiko für kleinere Babys auf. Am höchsten ist das Risiko bei Frauen, die am Anfang beider Schwangerschaften zehn oder mehr Zigaretten pro Tag rauchen.

E-Zigaretten und auch geringe Mengen an Nikotin sind nicht empfehlenswert. "Es gibt keine unschädliche Menge an Zigaretten, wir empfehlen daher den kompletten Rauchstopp. Zu dem Schadfaktor für Mutter und Kind kommt auch der starke Suchtfaktor des Nikotins. Die Gefahr ist, dass auf Dauer eine geringe Menge nicht beibehalten wird und in Stresssituationen die Anzahl an konsumierten Zigaretten wieder steigt", verdeutlicht Meingassner.

Professionelle Hilfe stets ratsam

"Oft scheitert der Rauchstopp daran, dass keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird. Am Rauchfrei Telefon erhalten Frauen (und ihre Partner) hierbei evidenzbasierte Unterstützung in Form von psychologischer Beratung. Bei sehr starker körperlicher Abhängigkeit können auch Nikotin-Ersatzpräparate oder verschreibungspflichtige Medikamente helfen, die Entzugssymptome zu lindern", erklärt Meingassner gegenüber pressetext.

Für die Studie haben die Forscher die Daten von 17.000 Müttern von 2003 bis 2018 untersucht, die während ihrer ersten beiden Schwangerschaften vorgeburtliche Betreuung erhielten. Die Ergebnisse zeigen laut den Forschern die dringlich benötigte Aufklärung und Unterstützung von Frauen vor und zwischen ihren ersten beiden Schwangerschaften, um ihnen den Rauchstopp zu erleichtern. Das führe nachweislich zur besserer Gesundheit von Müttern und Kindern.

(Ende)
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