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Radfit in den Frühling: Zu Besuch beim Fahrradmechaniker

CAP-Kindersicherheit im Experten-Interview mit Mag. Sebastian Sommer


Sebastian Sommer (47) mit Matheo (5) (Foto: CAP-Kindersicherheit GmbH)
Sebastian Sommer (47) mit Matheo (5) (Foto: CAP-Kindersicherheit GmbH)

Wien (pts012/02.04.2021/15:00) - Im April sprießen nicht nur die Blumen, sondern auch die Kinder schießen in die Höhe. Zeit für ein Fahrrad-Upgrade? Was der Osterhase beim Kinderradkauf beachten sollte und worauf es bei der Wartung ankommt. Mag. Sebastian Sommer, der seit 2013 eine Radwerkstatt in Währing betreibt, zeigt, wie nachhaltiger Radspaß und Sicherheit funktionieren.

CAP-Kindersicherheit: Woom-Räder sind derzeit sehr beliebt, aber geht's auch billiger?
Sommer: Eltern sind verstärkt dazu bereit, auch hochwertige Kinderfahrräder zu kaufen. Ich habe einmal zu jemandem mit einem dieser Billigräder aus dem Spielzeug Superstore gesagt, dass das an Kindesmisshandlung grenzt. Das ist natürlich sehr schlecht angekommen und ich habe daraus gelernt. Aber grundsätzlich heiße ich es nicht gut, wenn Kinder auf schweren Rädern längere Strecken fahren müssen. Um sich das mal vor Augen zu führen: Wenn das Rad 11 kg hat und das Kind 20 kg, dann wäre es so, wie wenn der Erwachsene mit einem 40 kg Rad fahren würde. Dann sollte man sich nicht wundern, wenn das Radfahren dem Kind keinen Spaß macht.

CAP-Kindersicherheit: Es ist also wichtig, dass das Kinderrad leicht ist. Auf was sollte man sonst noch achten?
Sommer: Alles sollte aufeinander abgestimmt sein. Die Bremshebel müssen so konzipiert sein, dass die Kinder auch dazukommen, dass die Reifen leicht rollen, dass die Geometrie so ist, dass die Kinder gut darauf sitzen können. Für eine gute Umsicht sollten Kinder aufrecht sitzen. Am wichtigsten ist, dass sich das Kind auf dem Rad wohlfühlt. Und: Auf keinen Fall Stützräder! Dann lieber noch ein bisschen länger Laufrad, Roller oder Dreiradler fahren.

CAP-Kindersicherheit: Vielen Kindern bringt der Osterhase ein neues Fahrrad.
Sommer: Ja, und hier ist es wichtig, dass das Kind beim Radkauf miteinbezogen wird - nicht nur was die Farbe angeht. Ich empfehle immer das Kind mitzunehmen, schon allein wegen der Radgröße. Was mir positiv auffällt: Statt neue Felgen fürs Auto zu kaufen, investieren immer mehr Eltern lieber in gute Fahrräder für ihre Kinder.

CAP-Kindersicherheit: Wie oft gehört das Kinderfahrrad zum Fachmann?
Sommer: Grundsätzlich sollte man mindestens einmal im Jahr in die Werkstatt bzw. sobald einem etwas Ungewöhnliches am Rad auffällt. Ein Fahrrad ist ein kostengünstiges Verkehrsmittel, deshalb muss sich auch ein Service in einem überschaubaren Rahmen befinden. Ein Kinderrad-Service bei mir kostet 39 Euro.

CAP-Kindersicherheit: Und was können die Eltern am Rad selbst machen?
Sommer: Den Reifendruck prüfen, schauen dass die Sitzhöhe passt, das Rad reinigen und die Kette ölen. Von mehr rate ich ab. Es kommt sehr darauf an, wie gut sich der entsprechende Elternteil wirklich auskennt.

CAP-Kindersicherheit: Wie stehen Sie zum Thema Radhelm?
Sommer: Ich finde es toll, dass die Kinder auf diesen Wutsch-Fahrzeugen und Laufrädern schon mit Helm sitzen. Da hat sich was getan. Es muss kein 200 Euro Helm sein. Worauf es ankommt, ist, dass der Helm das Prüfzeichen mit der Europanorm DIN EN 1078 (CE) aufweist, gut auf den Kopf des Kindes passt und richtig eingestellt ist. Da helfe ich auch gern.

CAP-Kindersicherheit: Heute haben Sie sich das Woom 2 von Matheo angesehen. Ist es jetzt fit für die neue Radsaison?
Sommer: Ja, und er war ein toller Gehilfe. Sattelhöhe und Reifendruck passen jetzt, die Kette wurde frisch geölt, für mehr Sicherheit sorgt Reflektorfolie vorne, die Bremsen funktionieren, Pedale und Schrauben sind fest und die Lenkerenden haben wir wieder zugestöpselt. Eine Klingel hat er jetzt auch. Der Frühling kann kommen.

Das ganze Interview mit Mag. Sommer und DIY-Wartungstipps lesen Sie auf der Webseite: https://radworkshop.info/presse

Rückfragen & Kontakt:
CAP-Kindersicherheit GmbH
Peter Jahn
E-Mail: peter.jahn@cap-kindersicherheit.info

(Ende)
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