pte20130308004 in Business

"Open Spaces" prägen Arbeitsalltag von Start-ups

Kalifornien: Investoren gehen verstärkt in Gemeinschaftsgebäuden auf


Klassisches Büro: bei Start-ups wenig beliebt (Foto: pixelio.de/N. Schollum)
Klassisches Büro: bei Start-ups wenig beliebt (Foto: pixelio.de/N. Schollum)

Santa Monica/Neuhaus (pte004/08.03.2013/06:15) In den USA hat die Idee der klassischen, oftmals konservativen, Büroarchitektur zunehmend ausgedient. Junge Hightech-Unternehmer und andere Start-ups bevorzugen "Open Spaces", die neuen Büroräume der Generation Web 2.0. Nicht nur im Silicon Valley, sondern auch im Süden Kaliforniens wie in Santa Monica entstehen immer mehr dieser Arbeitsbereiche. "Diese eignen sich vor allem für wissensbasierte Berufe, wo verstärkt Informationstechnologien zum Einsatz kommen", so Franz Gober, Unternehmensberater bei conusltingteam.at http://www.consultingteam.at , gegenüber pressetext.

Performance im Fokus

Beim beliebten Open Space handelt es sich um Räumlichkeiten, die sich mehrere Firmen untereinander aufteilen. "Solange du nicht zu einem großen Unternehmen geworden bist, das Betriebsgeheimnisse wahren muss oder einen Vorstand hat, brauchst du kein eigenes Gebäude oder deine eigenen Räumlichkeiten", erklärt Jason Crilly, CEO des Start-ups PageWoo http://pagewoo.com . Es sei viel besser, die Logistik, das Putzen, die Stromrechnung und das Internet von jemand anderen erledigen zu lassen.

Diese "Biotope" ziehen mittlerweile auch potenzielle Investoren an, die auf der Suche sind nach Start-ups mit Zukunft. Einer von ihnen ist die Karlin Ventures http://karlinvc.com , die direkt im Real Office Center (ROC) Unternehmern bei Fragen nach Wachstum und Finanzierung beratend zur Seite steht.

Kreativität wird gefördert

PageWoo hat unlängst das ROC in Santa Monica bezogen, das Platz für insgesamt 150 kleine Firmen bietet. Früher wurde das Gebäude von Google benutzt. Gemeinsames kochen, Tischtennis spielen oder Arbeiten auf der Couch mit dem Laptop auf dem Schoß gehören hier zum Alltag. "Solche Arbeitsweisen können mit Sicherheit die Kreativität fördern. Separate Sitzungsräume braucht es jedoch auf jeden Fall, in die sich die Firmen für vertrauliche Besprechungen zurückziehen können", sagt Gober.

(Ende)
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