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pts20220514002 Bildung/Karriere, Technologie/Digitalisierung

Messe mit Fokus auf digitale Bildung

Päd. Hochschule Niederösterreich gestaltet Bildungsprogramm der Fachmesse "Interpädagogica" mit


Wien/Baden (pts002/14.05.2022/13:35) -

Eröffnungsredner Rektor Erwin Rauscher zur Frage, ob die digitale Schule Berge versetzen kann: "Digitale Bildung ist nicht, Berge zu versetzen, sondern Berge zu erklimmen. Und dazu braucht es voran den Hunger nach Entdeckung."

An die 180 Aussteller*innen aus dem In- und Ausland bieten noch bis heute Abend auf der "Interpädagogica" einen umfassenden Überblick über Innovationen, Entwicklungen und Trends am Bildungsmarkt und darüber hinaus vielfältige Gelegenheiten zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. 70 Foren, Vorträge, Diskussionen und Workshops und zwei Fachtagungen stehen in den drei Messetagen am Programm.

Zum Auftakt am Donnerstag spricht der Rektor der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich Erwin Rauscher zur Frage, ob die digitale Schule Berge versetzen könne und erörtert seine Gedanken zum 8-Punkte-Plan der Bundesregierung zur Digitalisierung der Bildung: "Die vielgenannten acht Punkte sind Behelfe, um die Berge zu erklimmen, die wir Bildung nennen. Die Berggipfel sind nämlich dieselben Bildungsziele geblieben: Urteilskraft, Persönlichkeitsbildung, Autonomie und Respekt, Verantwortung für die Umwelt als Mitwelt, Zukunftsfähigkeit für die Unswelt als Wirwelt." Der ministerielle 8-Punkte-Plan bringe keine Software-Systeme, die Lehrpersonen ersetzen, sondern Algorithmen-Hilfen, um menschliche Handlungskompetenz zu stärken.

"Tradition und Innovation nicht gegeneinander ausspielen"

Mit einer Perspektivenerweiterung hinsichtlich des Lernens und Lehrens im digitalen Raum geht Rauscher auch am zweiten Tag der Messe zur Eröffnung der Infrastrukturtagung an das Thema heran. Er skizziert dabei acht Punkte für den Schul-Weg in die digitale Gesellschaft. Eine seiner Kernbotschaften ist es, Tradition und Innovation nicht gegeneinander auszuspielen. Dies sei rhetorisch reizvoll, aber sachlich falsch: "Wer verändern will, wer umwandelt und in Beziehung setzt, muss nicht nur das Was und Wie kennen, er sollte auch vom Woher wissen, um das Wohin mitzubestimmen."

Das große Alpha schulischer Bildung sei also die Tradition als Kosmos der Weltliteratur. Ihr Alphabet sei vernetzendes Lernen in Zusammenhängen, in Ursachen und Wirkungen. Nicht nur Inhalte aufnehmen oder rezipieren, sondern auch nach Ursachen und Gründen zu fragen. Das große Omega sei die Zukunft: "Sie antizipieren, zu entwickeln, mitzugestalten. Wir brauchen nicht Schüler*innen, die zukunftsfit sind, sondern solche, die befähigt und willens sind, die Zukunft mitverantwortlich zu gestalten."

Von "Nike-Didaktik" zur "Bramac-Didaktik"

Die Chancen und Herausforderungen des 8-Punkte-Plans für den digitalen Unterricht sind am Freitag schließlich auch das Thema einer Gesprächsrunde mit Expert*innen. Im Fokus stehen dabei neben den Fragen zur Ausstattung der Schulen mit Geräten vor allem der Fokus auf den konkreten Unterricht damit. Es gehe darum, dass die Lehrpersonen die Geräteinitiative im Unterricht zum Leben erwecken, meint dazu Direktor Wolfgang Faber vom Bundesgymnasium in Perchtoldsdorf und Lehrender an der PH NÖ.

Sein Kollege an der Hochschule, Medienpädagoge Gerhard Brandhofer erkennt dafür einen nötigen Paradigmenwechsel: das Bewusstsein, dass digitale Medien in jedem Fach eingesetzt werden können und nicht nur im neu geschaffenen Fach "Digitale Grundbildung". Mit einem vielfältigen Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramm setzten die Pädagogischen Hochschulen daran, dass Lehrer*innen beim Unterrichten mit digitalen Medien "von einer Nike-Didaktik, also 'Just do it' zu einer Bramac-Didaktik kämen, also 'Alles gut durchdacht'", so Brandhofer.

Workshop im Fachprogramm "mBot - Tausendsassa für Coding, Marketing und Robotik"

Auch im Fachprogramm liefert die PH NÖ einen Beitrag: Robotik-Experte Oliver Kastner-Hauler stellt in einem Workshop am Donnerstag den mBot, einen kleinen fahrenden und einfach zu programmierenden Roboter vor. Ausgestattet mit verschiedenen Sensoren und Aktoren und per App steuerbar können damit spielerisch die ersten Erfahrungen mit Coding gemacht werden. "Für die heutige Jugend ein wichtiger zentraler Baustein der Digitalen Grundbildung", so Kastner-Hauler.

Fotoalbum: https://photos.app.goo.gl/weHyURtDNkbjK2kP6

(Ende)
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