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pte20220117002 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Melanome: Test sagt Ausbreitung vorher

Studie der Newcastle University erforscht die genauen Mechanismen des Wachstums von Hautkrebs


Krebstest: Gewissheit für bestimmte Patienten (Foto: AMLo Biosciences & Newcastle University)
Krebstest: Gewissheit für bestimmte Patienten (Foto: AMLo Biosciences & Newcastle University)

Newcastle (pte002/17.01.2022/06:00) -

Einen Test zur zuverlässigen Vorhersage der Ausbreitung oder Wiederkehr von Melanomen, der tödlichsten Form von Hautkrebs, haben Forscher der Newcastle University http://ncl.ac.uk entwickelt. Der Technologiesprung hat sich mit einem wissenschaftlichen Durchbruch bei der Erforschung der Mechanismen des Wachstums von Hautkrebs eingestellt. Der Test bietet Patienten, bei denen Melanome im Frühstadium diagnostiziert wurden, nun Gewissheit, heißt es. Beteiligt war ein Team unter der Leitung von Penny Lovat in Zusammenarbeit mit AMLo Biosciences http://amlo-biosciences.com , ein Spin-out der Universität.

Risikopatienten im Fokus

Der Test AMBLor® setzt auf die standardmäßige Biopsie von primären Melanomen bei der Entfernung. So lassen sich jene Patienten identifizieren, bei denen nur ein geringes Risiko eines erneuten Auftretens oder Ausbreitens der Krankheit besteht. Es besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Krebsproben in einem Labor zu untersuchen. Im "British Journal of Dermatology" beschreiben die Forscher jetzt den Mechanismus in der Haut, der den Test unterstützt.

Die Studienautoren erklären, wie Melanome in einem frühen Stadium, bei denen das Risiko einer Ausbreitung besteht, den Wachstumsfaktor TGFβ2 ausschütten, der zur Verringerung oder einem Herunterregulieren der Proteine AMBRA1 und Loricrin führt. Beide Proteine finden sich in der Haut über dem Tumor. Der Wachstumsfaktor TGFβ2 führt tauch zum Verlust von Claudin 1, der wiederum zum Verlust der Integrität der Haut führt und die Geschwürbildung fördert.

Rolle der Proteine wichtig

AMBRA1, Loricrin und Claudin 1 sind entscheidend für die Integrität der oberen Hautschicht. "Fehlen diese Proteine, so bilden sich Lücken wie beim Mörtel, der in einer Mauer zerbröselt. Das ermöglicht dem Tumor sich auszubreiten und schließlich zu ulzerieren. Dieser Vorgang steht mit einem höheren Tumorrisiko in Verbindung", so Lovat. Diese neuen Erkenntnisse haben den neuen Test untermauert. Derzeit werden primäre Tumore chirurgisch entfernt. Pathologen untersuchen die Biopsie unter dem Mikroskop, um das Stadium der Erkrankung und das Risiko einer Ausbreitung festzustellen. Auch wenn ein geringes Risiko besteht, werden die Patienten fünf Jahre lang weiter untersucht. Diese Patienten kann der Test nun identifizieren.

(Ende)
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