Malware effektiv zu erkennen
Unternehmen können laut kanadischer Studie mit wenigen Informationen ihre Cybersicherheit erhöhen
|
|
Wachsames Auge: Mit einigen Tipps ist Malware gut zu bemerken (Foto: pixabay.com, TheDigitalArtist)
|
Waterloo/Guelph (pte022/05.08.2025/13:30)
Schon mit etwas spezifischem Hintergrundwissen können Mitarbeiter von Unternehmen gefährliche Malware besser erkennen als gedacht. Zu diesem Fazit kommt eine kürzlich erschienene Studie von Forschern der Cheriton School of Computer Science der University of Waterloo in Kooperation mit Cybersecurity-Experten der University of Guelph. "Allein mit ein paar Informationen sind Anfänger auf Augenhöhe mit Informatikern", so Hauptautor Brandon Lit.
Kritisches Denken
Lit zufolge ist die Förderung kritischen Denkens "eines der wichtigsten Dinge, die wir tun können, um die Sicherheit zu erhöhen". Eine Erkenntnis, die Firmen in Zeiten wachsender Cyberkriminalität zugutekommen kann. Für sie stellen Malware-Angriffe eine erhebliche Bedrohung dar, da sie zu Datenverlusten, Betriebsunterbrechungen und Reputationsschäden führen können.
Die Forscher haben getestet, wie Benutzer in einem simulierten Büroumfeld in Echtzeit auf Anfragen zum Herunterladen legitimer und bösartiger Software reagieren. "Die meisten Malware-Forschungen analysieren 'After-Action'-Berichte, das heißt, Untersuchungen darüber, was nach einem erfolgreichen Angriff schief gelaufen ist", erklärt Mitautor Daniel Vogel. "Unsere Studie, an der Anfänger, Fortgeschrittene und Experten teilnahmen, ist die erste Malware-Forschung, die Strategien der Nutzer in Echtzeit beobachtet hat."
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
