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pte20250718008 in Business

Starker Mangel an Bewerbern mit Berufsausbildung

Randstad-ifo-Befragung unter deutschen Firmen zeigt auch das Fehlen von Fachwirten und Meistern


Bewerbungsgespräch: Kandidaten mit Ausbildung sind Mangelware (Bild: lazarosv, pixabay.com, KI-gen.)
Bewerbungsgespräch: Kandidaten mit Ausbildung sind Mangelware (Bild: lazarosv, pixabay.com, KI-gen.)

München (pte008/18.07.2025/12:30)

Der Fachkräftemangel ist für über die Hälfte der deutschen Unternehmen in der Personalplanung die größte Herausforderung. 52 Prozent äußerten sich entsprechend in einer Randstad-ifo-Umfrage, die am heutigen Freitag vom ifo Institut veröffentlicht worden ist. Insbesondere fehlen Kandidaten mit abgeschlossener Berufsausbildung: 77 Prozent der Personaler, die Fachkräftemangel monieren, sehen hier einen "starken" oder "eher starken" Mangel.

Vorteile für Bewerber

"Der Mangel an qualifiziertem Personal zeigt sich auch im Bewerbungsprozess. Arbeitnehmer haben hier gegenwärtig mehr Verhandlungsmacht", erläutert ifo-Forscher Jonas Hennrich die Situation. Entsprechend sehen laut Umfrage 49 Prozent der Personalleiter die Bewerber in einer stärkeren Verhandlungsposition. Nur elf Prozent erkennen Vorteile auf Arbeitgeber-Seite, während 40 Prozent ein Gleichgewicht feststellen.

Stellenabbau hingegen spielt eine viel kleinere Rolle: Nur neun Prozent der Firmen sehen ihn als wichtiges Thema in der Personalplanung. 20 Prozent finden Fachkräftemangel und Stellenabbau gleichermaßen bedeutsam. 19 Prozent sind momentan weder von einem noch vom anderen tangiert.

Schwierige Azubi-Suche

Was die Fachkräfte betrifft, mangelt es in 58 Prozent der Unternehmen zudem an Fachwirten, Meistern oder anderem Personal mit Weiterbildungsabschlüssen. 51 Prozent der Betriebe haben keinen Erfolg bei Schulabgängern und der Suche nach Auszubildenden.

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