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pte20211206014 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

KI erkennt Corona-Patienten für Intensivstation

Innovatives neurologisches Netzwerk wertet 200 Parameter zu mehr als 95 Prozent genau aus


Künstliche Intelligenz: Unterstützung für Ärzte (Foto: pixabay.com/Gerd Altmann)
Künstliche Intelligenz: Unterstützung für Ärzte (Foto: pixabay.com/Gerd Altmann)

Waterloo (pte014/06.12.2021/10:30) - Forscher der University of Waterloo http://uwaterloo.ca und das Start-up DarwinAI http://darwinai.com haben eine neue Technologie auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, die Medizinern während der COVID-19-Pandemie dabei hilft, das Beste aus den eingeschränkten Ressourcen zu machen, indem sie Patienten identifiziert, die eine Behandlung auf der Intensivstation benötigen.

Mediziner nicht ersetzen

Die KI-Software nutzt für ihre Entscheidung 200 Punkte klinischer Daten. Dazu gehören Vitalparameter, die Ergebnisse von Bluttest und die medizinische Vorgeschichte. Laut dem leitenden Wissenschaftler Alexander Wong handelt es sich dabei um einen sehr wichtigen Schritt beim sogenannten klinischen "Decision Support Process" für die Triage von Patienten und der Entwicklung von Behandlungsplänen.

Die Experten haben den Algorithmus mit Daten von fast 400 Fällen am Hospital Sirio-Libanes in São Paulo trainiert, bei denen Ärzte die Entscheidung getroffen hatten, ob Patienten auf die Intensivstation kommen sollten. Basierend auf den von diesen Daten gelernten Lektionen, kann das neuronale Netzwerk die Notwendigkeit einer Einlieferung auf die Intensivstation mehr als 95 Prozent genau ermitteln.

Es identifiziert auch die Schlüsselfaktoren, die dieser Entscheidung zu Grunde liegen, damit die Mediziner ihnen eher vertrauen können. Anstatt Ärzte zu ersetzen, soll die KI sie mit einem neuen Werkzeug ausstatten, um fundiertere Entscheidungen zu treffen und sicherzustellen, dass die Patienten, die die Intensivpflege am dringendsten benötigen, sie auch bekommen.

Open Source für Optimierung

"Ziel ist es, Medizinern dabei zu helfen, basierend auf früheren Fallgeschichten und Ergebnissen raschere und konsistentere Entscheidungen zu treffen. Es geht um die Erweiterung ihrer Expertise, um die Nutzung medizinischer Ressourcen zu optimieren und die Patientenversorgung zu individualisieren", unterstreicht Wong. Die Technologie wurde für Forscher auf der ganzen Welt für weitere Verbesserungen frei zugänglich gemacht.

Derzeit wird die neue Technologie in ein größeres klinisches Decision-Support-System eingebaut, das von der laufenden COVID-Net-Open-Source-Initiative http://alexswong.github.io/COVID-Net entwickelt wird, die Ärzte ebenfalls dabei unterstützt, COVID zu erkennen und die Schwere mit Unterstützung der KI festzustellen. Ausgangspunkt dabei ist die Analyse von medizinischen Bildern. Die Forschungsergebnisse werden am 10. Dezember online im Rahmen der Conference on Neural Information Processing Systems http://nips.cc präsentiert.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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